“Unproduktive Unternemen müssen sterben”

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Juni 23, 2009 von objektivisten

Die Wiener Zeitung berichtet über den Besuch eines Obama-Wählers in Wien, dessen Meinungen sich aber deutlich von denen seines Präsidenten unterscheiden:

Bei einer Veranstaltung in der Österreichischen Kontrollbank in Wien warnte derweil der US-Ökonom Timothy Kehoe von der Universität von Minnesota – er bezeichnet sich selbst als Obama-Wähler – davor, dass die aktuelle Krise von der Politik noch verschlimmert wird. Schock-Ereignisse könnten Wirtschaftszyklen nach unten drehen, aber erst die falsche Reaktion der Politik mache daraus große Depressionen, sagte Kehoe. “Diese massiven Bail outs (Rettungspläne) der Regierungen werden uns noch killen.”

Mexiko als große Warnung

Als Beispiel nannte der US-Ökonom Mexiko. Das Land habe in einer Krise in den 80er Jahren künstlich versucht, den Markt am Leben zu erhalten, Banken wurden verstaatlicht, Kredite verschenkt. Das Resultat: Die mexikanische Wirtschaft dümpelte zehn Jahre lang vor sich hin. “Unproduktive Unternehmen müssen sterben, egal ob es sich um Banken oder um Autofirmen handelt. Kein Unternehmen sollte als ‚zu groß zum Sterben‘ qualifiziert werden.” Seines Erachtens sollten die Aktionäre von Banken alles verlieren, Sparer ihr Geld auf einem Konto aber zu 100 Prozent zurückbekommen: “Das hat bisher bei kleinen Banken immer funktioniert.”

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One thought on ““Unproduktive Unternemen müssen sterben”

  1. Wraith sagt:

    Unternehmen … nicht Unternemen ;-)

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