Die Art von Kriegen, die die Linke unterstützt D…

Die Art von Kriegen, die die Linke unterstützt

David Holcberg vom Ayn Rand Institute kommentiert die Diskussion um eine Intervention westlicher Truppen in Liberia:

„Die gegenwärtige Debatte darüber, ob amerikanischen Truppen nach Liberia geschickt werden sollen oder nicht, enthüllt eine Menge über Linke und Konservative. Während die Linken für eine Intervention plädieren, sind die Konservativen dagegen, allerdings nur schwach. Warum?

Die Linken glauben, dass Moralität daraus besteht, seine Werte zu opfern und nicht sie verteidigen. Dementsprechend unterstützen sie eine US-Militärinvention nur dann, wenn keine amerikanische Eigeninteressen existieren (wie in Somalia, Bosnien und jetzt Liberia).

Die Konservativen, die im allgemeinen eine militärische Intervention unterstützen, wenn sie im Interesse des Landes ist, sind entwaffnet durch ihre eigenen altruistische Vorstellungen. Sie sind nicht in der Lage, sich den Forderungen der Linken, sich für die Bedürftigen zu opfern, zu widersetzen (im In- und Ausland).

Solange der Altruismus die vorherrschende Moral unter den Politikern bleibt, können die Amerikaner weder auf die Linke noch auf die Rechte setzen bei der Verteidigung ihrer Rechte. Nur wenn das Eigeninteresse den Altruismus als Prinzip der Innen- und Außenpolitik ersetzt, werden die Amerikaner sicher sein in ihren unveräußerlichen Rechten auf Leben, Freiheit und dem Streben nach Glück.

Warum Afrika so arm ist? Die wirtschaftliche Entw…

Warum Afrika so arm ist?

Die wirtschaftliche Entwicklung des afrikanischen Kontinents gibt von wenigen Ausnahmen abgesehen wenig Anlass zu Optimismus. Ungefähr zwei Drittel aller afrikanischen Länder verzeichnen stagnierende oder fallende Pro-Kopf-Einkommen im Vergleich zum Beginn der Unabhängigkeitsentwicklung Anfang der sechziger Jahre. Gigantische Wohlfahrtsstaaten und regulierte Arbeitsmärkte, wie sie in Europa anzutreffen sind, sind allerdings nicht die Ursache der Misere. In Afrika gibt es etwas weit Schlimmeres: Märkte ohne Kapitalismus. Wenn der Kapitalismus als ein System individueller Rechte beschrieben werden kann, dann mangelt es Afrika daran in herausragender Weise. Es gibt dort keine politischen Institutionen, die einen Kokon der Sicherheit um die Märkte legen. Die Autoren Stephen Haber, Douglass C. North (Nobelpreisträger) und Barry R. Weingast schreiben für frontpagemag.com:

„Für das effiziente Funktionieren der Märkte ist es erforderlich, dass es eine Organisation gibt, die Verträge und individuelle Rechte durchsetzt. Um glaubwürdig zu sein, muss die Organisation, die Vertrags- und Eigentumsrechte durchsetzt, die Macht haben, die Menschen zu zwingen, sich an ihre Entscheidungen zu halten. Dies impliziert notwendigerweise, dass die durchsetzende Instanz eine Regierung ist. Die Geschichte liefert keinen Fall eines gut entwickelten Marksystems, welches nicht eingebettet war in ein gut entwickeltes politisches System. Sogar unter der Apartheid prosperierte Südafrika -relativ zum Rest von Afrika-, wegen der Herrschafts des Rechts (wie ungenießbar und diskrimierend einige Gesetze auch waren.“

Individuelle Rechte haben keinen Platz in der Repu…

Individuelle Rechte haben keinen Platz in der Republikanischen Partei

Scott Holleran erinnert in einem Beitrag für das capitalismmagazine.com an den republikanischen Präsidentschaftskandidaten von 1964, Barry Goldwater, der das Sozialprogramm „Medicare“ (Staatliche Gesundheitsversorgung für Senioren) abgelehnt hatte, aber eine starke Landesverteidigung und das Recht einer Frau auf Abtreibung befürwortet hatte. Im Vergleich dazu sieht Holleran die heutige Grand Old Party in einem traurigen Zustand: „Entgegen der Behauptung von Jefferson, dass die Regierung am besten ist, die am wenigsten regiert, erhöhen die heutigen Republikaner die Subventionen für öffentliche Schulen und die Tabaksteuer. Während Goldwater Medicare ablehnte, erweitern die heutigen Republikaner es. Die einzig kohärente Vorstellung der Republikaner, Familienwerte, ist ein Euphemismus für Kollektivismus. Individuelle Rechte haben keinen Platz in der Republikanischen Partei.“

Goldwater hatte seinerzeit in seiner Bewerbungsrede auf dem Konvent der Republikaner den später häufig zitierten Satz gesagt: „Extremismus in der Verteidigung der Freiheit ist kein Laster, Mäßigung im Streben nach Gerechtigkeit ist keine Tugend.“ Auch Ayn Rand hatte damals Goldwaters Kandiatur für die Präsidentschaft unterstützt. Was Holleran nicht erwähnt: Trotz aller Prinzipienfestigkeit verlor Goldwater das Rennen um die Präsidentschaft gegen den amtierenden Präsidenten Lyndon B. Johnson deutlich. Goldwaters Niederlage bestätigte Rands Überzeugung, dass Amerika sich in die falsche Richtung bewege.

Erzwungener Liberalismus? Arnold Kling schreibt a…

Erzwungener Liberalismus?

Arnold Kling schreibt auf techcentralstation.com:

„Eigentlich stimme ich Neil Postman zu, der meint, dass Schulen sowohl die Schöpfungslehre als auch die Evolutionstheorie lehren sollten. Der Punkt ist, dass die Schüler lernen sollten, zu einer eigenen Meinung zu kommen. Aber ich glaube, dass die Eltern die Möglichkeiten haben sollten, ihre Kinder auf die Schulen zu schicken, die sie möchten. Dies schließt auch Schulen ein, die Prinzipien lehren, die konträr zum Liberalimus und zu amerikanischen Werten stehen.“

Ich möchte der Auffassung von Postman nicht zustimmen. Ich möchte niemandem meine Werte aufzwingen, aber solange es staatliche Schulen gibt, werde ich nicht dafür kämpfen, dass dort die Schöpfungslehre, Astrologie oder Buddhismus gelehrt werden. (1) Es kann auch keine wie immer geartete Neutralität geben zwischen einer Position, die auf Beobachtung und Vernunft basiert und einer zweiten, die einem blinden Glauben folgt. In der Praxis wird es natürlich darauf hinauslaufen, dass die Lehrinhalte aus einer Mischung aus westlichen und anti-westlichen Ideen bestehen, weil die unterschiedlichen Wählergruppen vermittels der Politik versuchen, ihren Einfluss geltend zu machen. Ich muss dies hinnehmen, aber ich werde immer dafür kämpfen, dass staatliche Schulen so viel wie möglich an Inhalten in der Tradition der Aufklärung vermitteln. Das mag man als erzwungenen Liberalismus schelten, aber ich habe die Institution der staatliche Schule nicht geschaffen und solange nicht die Möglichkeit einer vollkommenen Privatisierung des Bildungswesens existiert, muss ich mich mit der Realität von staatlichen Schulen auseinandersetzen.

1) Nach einer Umfrage des Scientific American glauben 88 % aller Amerikaner an den sog. „Kreationismus“ oder an eine Mischung aus Kreationismus und Evolutionstheorie.

Unerträgliche FDP Die schamlosen Forderungen des …

Unerträgliche FDP

Die schamlosen Forderungen des Präsidenten des Deutschen Bauernverbandes nach Entschädigungen für die Landwirte aufgrund von wetterbedingten Ernteschäden hat ein Echo in der FDP gefunden:

„Die anhaltende Dürre droht allein in Deutschland Milliardenschäden in der Landwirtschaft zu verursachen. FDP-Agrarexperte Hans-Michael Goldmann fordert Soforthilfeprogramme von Ländern, Bund und EU-Kommission, um schnell und unbürokratische Hilfe zu gewähren. Die Polemik grüner Politiker gegen eine Dürrehilfe empfindet Goldmann hingegen als unerträglich‘.

Quelle: FDP-Newsletter vom 25.07.2003

Unerträglich ist allein die erneute Prinzipienlosigkeit der FDP, ihr im wahrsten Sinne des Wortes „Schönwetter-Liberalismus“. Es sind also nicht nur die vier A -Apotheker, Ärzte, Architekten und Anwälte-, die die FDP vor der Marktwirtschaft schützen möchte. Auch beim Buchstaben B=Bauer wird die FDP fündig. Und warum sich in Bescheidenheit üben. Auch der Eisdielenbesitzer wird der FDP sicherlich dankbar sein, wenn sie ihm bei einem verregneten Sommer die nicht verkauften Eiskugeln entschädigt.

Die TAZ sucht Volkes Stimme Die TAZ interviewte e…

Die TAZ sucht Volkes Stimme

Die TAZ interviewte einen 44-jährigen Taxifahrer:

Das sind keine Reformen, sondern absolute Sozialkürzungen, Einschnitte in die Lebensqualität der Mehrheit der Bevölkerung. Den kleinen Leuten, die schon wenig haben, wird genommen und den Großen gegeben. Das müsste bekämpft werden, indem eine starke linke Partei aufgebaut wird, die die ganze Regierung zum Teufel jagt. Das könnte die KPD sein.“

Aber so ganz den Realitäten enthoben ist auch dieser Taxifahrer nicht:

“ Eigentlich reicht es hinten und vorne nicht. Aber im Vergleich zur Weltbevölkerung habe ich zu essen, zu trinken und anzuziehen. Meistens fahre ich Leute, die von den komischen Reformen profitieren. Mit denen kommt man selten ins Gespräch. Die sind abgehoben. Das sind zwei Welten, die aufeinander prallen. Ich fahre sie dahin, wo sie hinwollen, und dann ist gut.“

Der Taxifahrer vergleicht seine Existenz mit dem der „Weltbevölkerung“ und kommt zu der richtigen Erkenntnis, dass es ihm eigentlich so schlecht nicht geht. Es ist eben jene Weltbevölkerung, die gezwungen wird, nach den Prinzipien des Kollektivismus zu leben, die der Taxifahrer auch gerne in Deutschland verstärkt sehen möchte. Sein Lamento über die „Sozialkürzungen“ hat auch überhaupt nichts mit dem Kapitalismus zu tun, denn die Versorgung der Bevölkerung etwa mit Gesundheitsdienstleistungen sollte überhaupt keine Aufgabe der Regierung sein. Ja, der Kapitalismus ist „grausam“ (=gerecht), wie seine Feinde es ihm nachsagen, weil er „den Menschen keine Alibis, keine Sozialarbeiter, keine Beute anbietet.“ (Leonard Peikoff)

Schön auch die Erkenntnis des letzten Satzes. Der Taxifahrer lebt von Menschen, die er eigentlich nicht mag. Und wenn sie wüßten, wie er denkt, würden sie ihn vielleicht auch nicht mögen. Es funktioniert, weil sie zum gegenseitigen Nutzen zusammenkommen. Er fährt sie – sie zahlen, „und dann ist gut.“ Es ist eine Situation der Gerechtigkeit, weil sie dem Händlerprinzip entspricht. Wie wäre es wohl, wenn seine Fahrgäste ihm ganz unumwunden erklären würden, sie hätten einen „Rechtsanspruch“, sein Taxi benutzen zu dürfen. Oder anders herum: Sie zahlen, unser Taxifahrer fährt sie aber nicht. Oder jemand würde ihn mit vorgehaltener Waffe zwingen, ihn zu chauffieren. Dies wäre Beispiele, die dem Händlerprinzip nicht entsprechen würden. Sie sind aber typisch für etatistische Gesellschaften und sie sind offensichtlich das Gegenteil von Gerechtigkeit. Sie bestrafen die Tugend, während sie das Böse belohnen.

Was unser Taxifahrer für sein Geschäft empört zurückweisen würde, wünscht er sich auf der Ebene der Gesamtgesellschaft. Man möchte ihm zurufen: „Junge, hör‘ auf zu fantasieren und sieh die Welt, so wie sie ist!“

Karriereende Das abrupte Karriereende für die bei…

Karriereende

Das abrupte Karriereende für die beiden Söhne von Saddam Hussein stößt nicht überall auf ungeteilte Freude. So heißt es bei der linken Tageszeitung Junge Welt:

„Ob es wirklich die Saddam-Söhne Udai und Kussai waren, die bei einem Feuergefecht mit US-Soldaten ums Leben gekommen sind, kann man glauben oder auch nicht.

(…)

So psychologisch bedeutend die Tötung des ’satanischen Bruderpaars‘ auch sein mag, ist es doch zu bezweifeln, daß sich der Befreiermythos neu begründen lassen wird.“ Weiter heißt es, dass der Tod der „exzentrischen Brüder“ (!) den Widerstandsgeist der Iraker nicht schwächen werde.

Was ist die Motivation, die hinter solchen Äußerungen steht? Ist es „nur“ Anti-Amerikanismus oder auch eine ideologische Affinität zum Regime des gestürzten Saddam Hussein? In welch einer moralischen Kloake sich diese Linken sich suhlen, verdeutlicht die Titulierung der beiden Monster Uday und Kusay als „exzentrisch“. In diesem Zusammenhang sollte man daran erinnern, wie die linken Intellektuellen des Westens dem „Exzentriker“ Stalin bedingslos die Treue hielten. Selbstverständlich ist die Befreiung des Iraks von einer brutalen Diktatur für die Junge Welt auch keine reale Befreiung, sondern nur ein „Mythos“. Kann diese Linke es deutlicher sagen, dass sie sich einer Moralität des Todes verschrieben hat?

Die ganze Wahrheit Nach einer Umfrage der ZEIT gl…

Die ganze Wahrheit

Nach einer Umfrage der ZEIT glauben ungeheuerliche 19% der Deutschen, daß die amerikanische Regierung die Anschläge vom 11. September 2001 selbst in Auftrag gegeben hat. Unter den unter 30-jährigen glauben dies sogar 31%, in Ostdeutschland 27% .

Insbesondere Jugendliche, so der Artikel in der ZEIT, sind anfällig für die Verschwörungstheorien eines Herrn Bröckers. Widergebene O-Töne verraten ein stramm anti-amerikanisches Weltbild unter deutschen Gymnasiasten.

Quelle: DIE ZEIT vom 24. Juli 2003, Seite 5, (Artikel noch nicht online).

In englischer Sprache berichtet Reuters über die Umfrage.

Wahrheit tut weh! In diesen Tagen feiert die brit…

Wahrheit tut weh!

In diesen Tagen feiert die britische Wochenzeitung The Economist ihren 160zigsten Geburtstag:

„Dem Zeitungsgründer James Wilson, einem Hutmacher aus der schottischen Kleinstadt Hawick, war es im September 1843 nur um eine Sache gegangen: um die Corn Laws, die protektionistischen Getreidegesetze, die in England den Import billigeren Korns vom Festland verhinderten. Brotpreise und Hungersnot stiegen. Also veröffentlichte dieser Wilson ein Pamphlet, mit dem er andere Geschäftsleute von den Vorteilen des Freihandels überzeugen wollte.

So war The Economist geboren. Wilsons Devise ‚Wenn Kapitalismus und freier Markt funktionieren, funktioniert auch Demokratie‘ ist auch heute noch Kern der Redaktionsphilosophie.“

Quelle: Süddeutsche Zeitung

Anmerkung: Keith H. Lockitch nennt in der Zeitschrift The Intellectual Activist den Economist pragmatisch und konservativ.

Wer ist hier wahnsinnig?

Roland Baader schreibt auf http://www.neue-nachricht.de:

„In Wirklichkeit ist der reine Altruismus – als axiomatische

Forderung an ein Gesellschaftsmodell – eine Utopie; und sein

diesbezügliches Gegenteil, der reine Egoismus (den man der

Marktwirtschaft unterstellt), ein ideologischer Wahn.“

Anmerkung aus der Redaktion:

„Rationale Selbstsucht ist alles andere als ein Wahn, sie ist schiere Notwendigkeit. Ein Wahn hingegen ist die angebliche Möglichkeit eines vollkommen selbstlosen Altruismus, bei dem eigene Interessen keinerlei Rolle spielen.“

Es ist wirklich erstaunlich, dass Baader hier den Begriff „Wahn“ in Bezug auf Egoismus verwendet, was er sonst -berechtigterweise- wohl nur in Bezug auf radikal etatistische Systeme tun würde. Es sind eben jene Systeme, die allesamt auf einer altruistischen Ethik beruhen. Die Sowjetunion war die ultimative Verkörperung der altruistischen Ethik in der Praxis. Für Rand war Egoismus oder Selbstsucht eine Tugend, die sie als „sich um seine eigenen Interessen kümmern“ definierte. Ein selbstsüchtiger Mensch sollte der alleinige Nutznießer seiner moralischen Handlungen sein. Der Begriff „Interesse“ ist allerdings nicht identisch mit dem, was Menschen sich wünschen. „Die bloße Tatsache“, schreibt Rand, „dass sich ein Mensch etwas wünscht, konstituiert weder einen Beweis, dass das Objekt seiner Begierde auch gut ist, noch dass die Erfüllung des Wunsches auch tatsächlich in seinem Interesse liegt.“

Rands Begriff von Egoismus kontrastiert natürlich deutlich mit dessen Alltagsverständnis, das eine skrupellose Rücksichtslosigkeit beschreibt.

Wer sich die egoistischen Helden aus Rands Romanen vor Augen führt, wird den Unterschied zwischen beiden Varianten von Egoismus recht schnell erkennen können. Es sind Menschen, die sich nicht opfern wollen, die aber auch nicht erwarten, dass andere sich für sie aufopfern. Rand konnte sie zu Romanhelden machen, weil entgegen der landläufigen Meinung, Egoismus eine seltene Stärke ist.

Dies bedeutet nicht, dass sie gleichgültig gegenüber allen anderen Menschen sind, dass das menschliche Leben ohne Wert für sie ist oder dass sie keine Gründe dafür haben, anderen Menschen in Notlagen zu helfen. Es bedeutet lediglich, dass die Linderung der Leiden von anderen Menschen nicht ihr primäres Anliegen ist, dass jede Hilfe, die sie geben, eine Ausnahme, und nicht die Regel, ist.