Ideen-Reform kommt vor Sozialreform Gerade wird w…

Ideen-Reform kommt vor Sozialreform

Gerade wird wieder viel Wirbel um den Begriff Sozialreformen gemacht. Was sich wirklich ändern müßte, sind die Grundannahmen, die der Sozialgesetzgebung zugrunde liegen. Die Menschen sollten die altruistische Ethik vollständig über Bord werfen. Solange eine Mehrheit der Bundesbürger annimmt, Moral bestünde daraus, daß eine Person sich für eine andere Person aufopfert, wird sich nichts Wesentliches ändern. Wenn man diese Grundannahme von altruistischer Moral erst einmal angenommen hat, steht man beim Diskutieren auf verlorenem Posten.

Die Art und Weise, wie die meisten Leute gegen Sozialgesetzgebung argumentieren ist daher so schwach, weil sie gerade diese altruistische Moral akzeptiert haben. Was dann als Gegenargumentation bleibt ist nur noch pragmatisches Gerede. „Die Kassen sind leer, wir müssen sparen“, heißt: „wenn die Kassen wieder voll sind, können wir wieder so viel Geld verteilen wie vorher“.

„Die Kassen sind leer, die Steuern können wir aber nicht erhöhen, weil das ‚dem Standort und der Wirtschaft‘ schadet.“, heißt: „es ist richtig, nach Belieben Steuern zu erhöhen und Personen beliebige Anteile ihres Einkommens wegzunehmen; die Kunst besteht nur daraus, genügend Idioten zu finden, die sich ausnehmen lassen. Und wenn wir Konkurrenz abschaffen könnten, dann würden wir das auch noch machen: wir arbeiten daran, sie abzuschaffen“.

Die Leute müssen lernen, ihre eigenen Interessen zu vertreten, und zwar selbst dann, wenn ihnen die Bedürftigkeit anderer Personen vorgehalten wird. Und das ist nur möglich, wenn sie selbst eine rationale Moral angenommen haben, die auf dem Wohl des Ego beruht. Es braucht den Mut, im Zweifelsfall auf den Vorwurf: „Aber er braucht es doch.“ zu antworten: „Was geht mich das an ?“ Das erzeugt zwar im ersten Moment einen entrüsteten Aufschrei. Aber diese Schocktherapie ist notwendig, um dem Gegenüber klarzumachen, daß er es mit einem Individuum zu tun hat, das von seinem Recht auf Eigenständigkeit überzeugt ist.

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Das Zeitalter des Neides Unter dieser Überschrift…

Das Zeitalter des Neides

Unter dieser Überschrift schreibt Ayn Rand über unser Zeitalter: „Heute leben wir im Zeitalter des Neides. … Das Gefühl [dazu] ist: Haß auf das Gute, weil es gut ist. … [Es ist] die Reaktion mit Haß, nicht auf menschliche Schlechtigkeit, sondern auf menschliche Tugenden. … Deren Vertreter spüren [aber] keine Liebe für böse Menschen: ihr emotionales Spektrum ist auf Haß oder Gleichgültigkeit beschränkt. Es ist unmöglich, Liebe zu empfinden, was eine Reaktion auf Werte ist, wenn Haß die automatische Reaktion auf Werte ist. … Die klarste Ausprägung ist die Einstellung einer Person, die anderen keinen Erfolg, Glück, Errungenschaften oder Vermögen gönnt – und Vergnügen am Versagen, Leid oder Unglück anderer empfindet.“

Weiter schildert sie, daß es bessere und schlechtere Formen von Neid gibt und daß der Neider schlimmstenfalls nicht danach strebt, sich zu verbessern, um dem Beneideten gleichzukommen: „Er will den Wert nicht: er will die Zerstörung des Wertes. … Was ist die Natur einer Kreatur, die bei der Ansicht eines Wertes mit Haß reagiert, mit dem Wunsch der Zerstörung ? Im grundlegendsten Sinn dieses Ausdrucks ist solch eine Kreatur ein Killer, kein physischer, sondern ein metaphysischer – er ist kein Feind Deiner Werte, sondern aller Werte; er ist ein Feind von allem, was es Menschen ermöglicht zu überleben; er ist ein Feind des Lebens als solches und von allem Lebenden.“

(aus „The Age of Envy“ in „The New Left: The Anti-Industrial Revolution“ )

Das Böse "Die Seele, Peter, die Seele läßt sich n…

Das Böse

„Die Seele, Peter, die Seele läßt sich nicht beherrschen; die muß gebrochen werden. Treibe einen Keil in sie, lege deine Hand darauf – und der Mensch ist dein. … Es gibt viele Wege. Dies ist einer: mache daß der Mensch sich klein fühlt. Daß er sich schuldig fühlt. Töte sein Streben ab und zerstöre seine Integrität, … Benutze die Integrität gegen sich selbst. Gib ihr ein Ziel, das auf die Zerstörung jeglicher Integrität hinausläuft. Predige Selbstlosigkeit. Sage den Menschen, sie müssen für andere Menschen leben. Keiner ist ihm je nachgekommen, keiner wird es je erfüllen. Denn was an Lebenstrieb in ihnen ist, sträubt sich dagegen. … Der Mensch sieht ein, er sei unfähig zu dem, was er als edelste Tugend angenommen hat – und das verleiht ihm ein Gefühl von Schuld, von Sünde, von angeborenem Unwert. Und da das höchste Ideal außerhalb seiner Reichweite liegt, so gibt er schließlich alle Ideale auf, jedes Streben und jeden Glauben an den eigenen Wert. … Seine Seele gibt ihre Selbstachtung auf – und dann hast Du ihn. Er ist dein. Er gehorcht. …

Hier ist ein anderer [Weg]: Töte das Werteverständnis des Menschen. Vernichte seine Fähigkeit, Größe zu erkennen oder gar zu erreichen. Große Menschen kann man nicht beherrschen. Darum können wir keine großen Menschen brauchen. Doch niemals den Begriff der Größe leugnen; nur ihn von innen her zerstören ! Das Große ist das Seltene, das Schwierige, das Ausnahmsweise. Darum stelle Leistungsmaßstäbe auf, die alle Menschen erfüllen können, auch die letzten, auch die unbegabtesten – damit hemmst Du bei allen Menschen … die Triebkraft. Du hemmst jeden Ansporn zu Besserung, zu Auszeichnung, zu Vervollkommnung. … , stelle die Mittelmäßigkeit auf den Altar – und die Heiligtümer sind weggefegt.

Dann gibt es noch einen dritten Weg: Töte durch Gelächter. Lachen ist ein Werkzeug der menschlichen Freude. Lerne es als Werkzeug der Zerstörung zu benutzen. … Sage ihnen, sie sollen über alles lachen. Nur nichts unantastbar Heiliges in der Menschenseele lassen – dann wird ihm seine Seele nicht mehr heilig sein. Töte die Ehrfurcht ab, und du hast den Helden im Menschen getötet. …

Hier ein weiterer Weg: Erlaube den Menschen nicht, glücklich zu sein. Glück ist etwas in sich selbst Geschlossenes, Glück ist etwas sich selbst Genügendes. … Glückliche Menschen sind freie Menschen. Töte also ihre Freude am Leben ab. Nimm ihnen weg, was ihnen teuer oder wichtig ist. Gib ihnen nie, was sie wollen und brauchen. Lasse sie fühlen, daß allein die Tatsache eines persönlichen Wunsches vom Übel ist. Versetze sie in einen Zustand, in dem ‚Ich will dies, ich will jenes‘ zu sagen, kein natürliches Recht mehr ist, sondern ein beschämendes Eingeständnis. … Die Natur erlaubt kein Vakuum. Entleere des Menschen Seele – und es ist dir überlassen, wie du den Hohlraum füllen willst. …

Sehen sie sich alle großen ethischen Systeme an. … Predigen sie nicht alle den Verzicht auf persönliche Freude ? Was kommt … als Leitmotiv zutage: Opfer, Verzicht, Selbstverleugnung. … Alles, was Freude macht, von den Zigaretten bis zur Sexualität, vom Anreiz der Ambition bis zu dem des Profits, wird als verderbt oder sündig betrachtet. Weisen sie bloß nach, irgendetwas mache den Menschen glücklich – und sie haben es auch schon der Verdammung ausgeliefert. … Wir haben Glück an Schuld geknüpft. …

Der Mensch verfügt ja über eine Waffe: Verstand. Vernunft. Man muß es sich also vor allem angelegen sein lassen, ihm die zu nehmen. … [Aber] nicht alles gänzlich ableugnen. … Nicht sagen: Vernunft ist ein Übel, das Böse an sich – … Man braucht bloß zu sagen: die Vernunft hat ihre Grenzen. Es gibt etwas, was über ihr steht. Was ? … ‚Trieb‘, ‚Gefühl‘, ‚Offenbarung‘, ‚göttliche Eingebung‘ , ‚Intuition‘, ‚Dialektischer Materialismus‘.“

(aus „The Fountainhead“ von Ayn Rand)

Wurde Arafat vom KGB ausgebildet ? Folgende Auszü…

Wurde Arafat vom KGB ausgebildet ?

Folgende Auszüge stammen aus einem Artikel vom Opinion Journal des Wall Street Journal, geschrieben von einem Herrn Pacepa, dem ehemaligen rumänischen Geheimdienst-Chef, der 1978 in die USA übergelaufen ist. Darin schreibt er über Erfahrungen mit Herrn Arafat aus den 70er Jahren. Seine Behauptung: „[Arafat] ist ein Karriereterrorist, der von der Soviet-Union und ihren Satteliten jahrzehntelang ausgebildet, bewaffnet und finanziert wurde.“

„Bevor ich von Rumänien nach Amerika übergelaufen bin, … , war ich dafür verantwortlich, Arafat während der ganzen 70er Jahre jeden Monat ca $200000 gewaschenes Geld zu übergeben. Ich schickte auch pro Woche zwei Flugzeugladungen mit Uniformen und Versorgungsmaterial nach Beirut. Andere Sovietblock-Staaten taten dasselbe.“ …

„… , man gab mir die persönliche Akte von Arafat. Er war ein ägyptischer Bourgeois, den der KGB-Auslandsdienst zu einem eifrigen Marxisten gemacht hatte. Der KGB hatte ihn in seiner [Spezialschule] östlich von Moskau ausgebildet und entschied sich Mitte der 60er, ihn bis zum zukünftigen PLO-Führer zu fördern. Zuerst zerstörte der KGB die offiziellen Aufzeichnungen über Arafats Geburt in Kairo und ersetzte sie mit fiktiven Dokumenten, die behaupteten, er sei in Jerusalem geboren worden und daher von Geburt an Palästinänser.“

Es wird weiter beschrieben, wie der KGB bei der Herausgabe der Zeitung Falastinuna mitwirkt.

„Man hat uns Rumänen befohlen, Arafats außerordentliches Talent für Täuschung zu verbessern‘. Der Chef des KGB-Auslandsdienstes, General Sakharovsky, befahl, Tarnung für die Terror-Operationen Arafats zu leisten. … Im März 1978 brachte ich Arafat geheim nach Bukarest, um letzte Anweisungen zu erhalten, wie er sich in Washington verhalten solle. „Sie müssen einfach andauernd vortäuschen, Sie würden Terrorismus aufgeben und Israel anerkennen, immer und immer wieder“, sagte ihm Ceausescu.“

Mein Kommentar: Kommt Ihnen die Aussage aus dem letzten Satz irgendwie bekannt vor ?

Wynand und Roark über den Sinn des Lebens Wynan…

Wynand und Roark

über den Sinn des Lebens


Wynand:“Ich dachte gerade an Leute, die sagen, Glück sei unmöglich auf Erden. Schauen Sie, wie die Menschen sich abmühen, im Leben ein bißchen Freude zu finden. Wie sie darum kämpfen. Warum soll ein Lebewesen in Schmerzen dahinkriechen ? Mit welchem Recht darf irgendwer fordern, ein Menschenwesen habe für etwas anderes zu leben als zu seiner eigenen Freude ? Jeder von uns möchte das. Jedes Teilchen von ihnen möchte das. Doch sie finden es nie. Warum eigentlich ? Sie wimmern, sie verstünden den Sinn des Lebens nicht. Es gibt eine ganz besimmte Sorte von Leuten, die ich verachte. Die, die einen höheren Zweck oder ein ‚allgemeines Ziel‘, ein Weltziel suchen, die nicht wissen, wofür sie leben sollen, die stöhnen, sie müßten ’sich selbst finden‘. Überall hört man das. Das ist die offizielle Phraseologie des Jahrhunderts, scheint es. In jedem Buch, das sie aufschlagen. In jedem sabbernden Selbstbekenntnis. Solches Bekenntnis scheint als etwas Adliges zu gelten. Für meine Begriffe ist das das Beschämendste, was es gibt.“

„Schauen Sie, Gail“, sagte Roark, indem er aufstand, einen dicken Baumast abbrach, ihn in beiden Händen hielt, mit jeder Faust eines der beiden Enden packend; dann Gelenk und Knöchel dem Widerstand des Holzes entgegenstemmend, krümmte er den Ast langsam zu einem Bogen. „Nun kann ich daraus machen, was ich will: einen Bogen, einen Speer, einen Spazierstock, einen Zaunpfahl. Das ist der Sinn des Lebens.“

Wynand: „Ihre Kraft ?“

Roark: „Ihre Arbeit“. Er warf den Ast fort. „Das Material, das die Erde Ihnen bietet und was Sie daraus machen.“

(aus „The Fountainhead“ von Ayn Rand)

Das gute Universum "Es gibt eine grundlegende Übe…

Das gute Universum

„Es gibt eine grundlegende Überzeugung, die einige Leute nie haben werden, die einige nur in ihrer Jugend haben, und die wenige bis ans Ende ihrer Tage behalten – die Überzeugung, daß Ideen von Bedeutung sind. …

Daß Ideen von Bedeutung sind heißt, daß Wissen von Bedeutung ist, daß Wahrheit von Bedeutung ist, daß der eigene Verstand von Bedeutung ist. …

Die Konsequenz davon ist die Unfähigkeit, an die Macht oder den Triumph des Bösen zu glauben. Egal welche Korruption man in seiner unmittelbaren Umgebung beobachtet, man ist unfähig, es als normal, dauerhaft oder metaphysisch richtig zu akzeptieren. Man fühlt: ‚Diese Ungerechtigkeit … ist die Ausnahme im Leben, nicht die Regel.‘ Man ist sich sicher, daß es irgendwo auf der Erde – selbst wenn es nicht in der eigenen Umgebung oder Reichweite ist – daß es für Menschen eine richtige, menschliche Lebensweise gibt, und daß Gerechtigkeit von Bedeutung ist.“

(aus „The Inexplicable Personal Alchemy“ in „The New Left: The Anti-Industrial Revolution“ von Ayn Rand)

Bush und Schröder Die beiden hätten sich versöhnt…

Bush und Schröder

Die beiden hätten sich versöhnt, hieß es gestern und heute überall in der Presse. Die Grundpositionen der beiden haben sich aber nicht verändert. Herr Bush steht (wenn auch mit einigen Widersprüchen) für Eigenständigkeit des Bürgers, für Steursenkungen und eine relativ freie Ökonomie, einem Sendungsbewußtsein für westliche Werte und für den Kampf gegen den Terror; Herr Schröder steht (mit noch mehr Widersprüchen) für den Wohlfahrtsstaat, für europäischen Dirigismus mit hohen Steuersätzen und Bürokratie, für „Toleranz“ und Appeasement gegenüber jedem Diktator und Tatenlosigkeit gegenüber Terroristen. Welche der oben genannten Differenzen wollen die denn hinter sich gelassen haben ? Es gibt keinen rationalen Grund für eine Versöhnung. Der einzige Grund für Versöhnung liegt im Pragmatismus, der in der amerikanischen Politik vorherrschend ist, aber auch bei Herrn Schröder sehr ausgeprägt ist.

Dabei ist Pragmatismus im philosophischen Sinn zu verstehen: Pragmatismus ist die Doktrin nach der der Wertemaßstab das Praktische ist, und es daher keine absoluten Prinzipien, Standards oder Wahrheiten gibt. Der Pragmatismus sagt, die Wahrheit werde von dem definiert, was funktioniere, und ihre Validität nur [nach ihren] Konsequenzen beurteilt werden kann. Infolgedessen können keine Fakten im voraus gekannt werden und alles könne nach Daumenregeln probiert werden – was zu der Prämisse führt, dass die Realität nach Laune des Bewusstseins unendlich veränderlich sei (das was auch immer man wahr haben will, wahr ist; das was auch immer man sich als existierend wünscht, [tatsächlich] existiert, lediglich vorausgesetzt, dass es funktioniert). Der Pragmatismus ist charakterisiert durch eine Betonung auf einen dogmatischen Agnostizismus, und einer absoluten Ablehnung alles Absoluten bzw. aller Standards. (aus „For the New Intellectual“ von Ayn Rand). Pragmatismus zeichnet sich also durch Prinzipienlosigkeit und Kurzsichtigkeit aus.

Deutschland hat sich mit Frankreich und Rußland ( soll ich China noch mit dazunehmen ? ) zusammengetan. Die beiden neuen Lager „altes“ Europa und Rußland gegenüber Amerika sind nicht versöhnbar. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis es zwischen den beiden Lagern wieder kracht, spätestens dann, wenn es darum geht, in den Fällen Iran oder Nord Korea zu handeln.

Werte und Tugenden "Meine Moral, die Vernunft, is…

Werte und Tugenden

„Meine Moral, die Vernunft, ist in einem einzigen Axiom enthalten: Existenz existiert. Und in einer einzigen Entscheidung: zu leben. Hieraus folgt alles andere. Um zu leben, muß der Mensch drei Dinge für die höchsten und leitenden Werte seines Lebens halten: Vernunft, Zielstrebigkeit, Selbstachtung. Vernunft als sein einziges Mittel der Erkenntnis, Zielstrebigkeit als seine Wahl des Glücks, das er mit diesem Mittel verwirklichen will, Selbstachtung als seine unumstößliche Gewißheit, daß sein Verstand fähig ist, zu denken, und seine Person es wert ist, glücklich zu sein, was bedeutet: wert ist zu leben. Diese drei Werte umfassen und erfordern alle Tugenden des Menschen, und alle seine Tugenden richten sich auf das Verhältnis zwischen Existenz und Bewußtsein: Rationalität, Unabhängigkeit, Integrität, Ehrlichkeit, Gerechtigkeit, Produktivität, Stolz.“

(John Galt in „Wer ist John Galt ?“ von Ayn Rand)

Die Staatsanwaltschaft ermittelt Schon wieder. D…

Die Staatsanwaltschaft ermittelt

Schon wieder. Diesmal gegen Vorstände der Mannheimer-Versicherung. „Den Vorständen wird zur Last gelegt, ‚riskante Kapitalanlagegeschäfte, vorwiegend in aktiendominierten Spezialfonds, vorgenommen und bei fallenden Kursen noch ausgeweitet zu haben, ohne entsprechende Absicherungsmaßnahmen zu treffen‘, heißt es bei der Staatsanwaltschaft.“ (siehe FAZ-Artikel)

Mir ist in der Vergangenheit des öfteren aufgefallen, daß die Staatsanwaltschaft gegen Geschäftsführer von Firmen ermittelt, die pleite gegangen sind. Natürlich kann es vorkommen, daß bei der Insolvenz ein betrügerisches Verhalten im Spiel war. Mir scheint aber eher, daß die Staatsanwaltschaft anscheinend jedes Versagen von Geschäftsleuten als Betrug betrachtet. Das Aussortieren von ineffizienten Firmen ist aber Bestandteil des Marktes und stellt keinen Betrugsfall dar. Die Staatsanwaltschaft betrachtet unternehmerischen Erfolg als gesetzliche Pflicht, nach dem Motto: „wenn ihr keinen Erfolg habt, dann ist das ein Verbrechen.“ So denkt nur jemand, der der Ansicht ist, daß Geschäftsleute nicht für ihr eigenes Wohl arbeiten, sondern daß sie Leibeigene des Staates sind und nur für ihn arbeiten.