Tanz der Friedensengel

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April 17, 2004 von wolfgang

Bei den diesjährigen Ostermärschen der „Friedensbewegung“ waren die Teilnehmerzahlen erfreulicherweise recht gering, was man allerdings nicht als Hinweis darauf nehmen sollte, dass ihre Ideen aus der Mitte der Gesellschaft verschwunden sind. Ideen, die man mit den Begriffen Pazifismus, Anti-Amerikanismus und Etatismus jeglicher Art beschreiben kann. Henryk M. Broder hat beobachtet, wogegen die Pazifisten bei den Ostermärschen n i c h t demonstriert haben, und dies kann eigentlich niemanden ernstlich überrascht haben: „Natürlich könnte die Friedensbewegung, rein hypothetisch, auch gegen den Terror demonstrieren , der von den sogenannten ‚Widerstandskämpfern‘ ausgeht und sich vor allem gegen die Irakis richtet. Oder gegen die Morde an Zivilisten und die Schändung von Leichen. Aber das sind ja alles legitime Akte des Widerstandes, begangen aus Verzweifelung über die erlittenen Kränkungen und Demütigungen seit den Tagen der Kreuzritter, später durch Shell, Nike und Coca. Und sieht der Scheich Sadr, der seine Gotteskrieger in den Kampf schickt, nicht ein wenig wie Che Guevara ohne Kopftuch aus?“

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