Der kämpferische Rudy Giuliani

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August 31, 2004 von wolfgang

Im Gegensatz zum überwiegend altruistisch argumentierenden John McCain hielt New Yorks ehemaliger Bürgermeister Rudy Giuliani eine kämpferische, zornige und kompromisslose Rede über die Feinde der Zivilisation auf dem Parteitag der Republikaner in New York, bei der er auch auf Deutschland zu sprechen kam. Giuliani hatte ausgeführt, dass die drei überlebenden Terroristen des Massakers von München 1972 innerhalb von drei Monaten nach dem Verbrechen freigelassen wurden. Der Spiegel bestätigt Giulianis Äußerungen und deckt weitere Hintergründe auf: „Drei der damals festgenommenen Terroristen seien binnen weniger Monate von den Deutschen freigelassen worden, so Giuliani. Womit er recht hat. Wobei seine Formulierung viel harmloser klingt, als das damals gewesen ist. Denn die Aktion gehört zu den dunkelsten Kapiteln der deutschen Nachkriegsgeschichte: Am 29. Oktober 1972, nur wenige Wochen nach dem Attentat, wurde eine Lufthansa-Maschine auf dem Flug von Beirut nach Frankfurt entführt. Die Kidnapper verlangten die Freilassung der drei überlebenden Terroristen von München. In großer Eile und ohne sich mit Israel zu beraten, entsprach die Bundesregierung dieser Forderung. Seitdem wird darüber spekuliert, dass sich die Bundesregierung damals erpressen ließ und einen Deal mit den Palästinensern einging, um weitere Anschläge in Deutschland zu verhindern.“ Zu den Massenvernichtungswaffen des Irak macht Giuliani folgende interessante Bemerkung: „Er selbst (Saddam Hussein) war eine Massenvernichtungswaffe.“

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