Zum Tod von Charles Tomlinson Das Objectivist Cen…

Zum Tod von Charles Tomlinson

Das Objectivist Center (TOC) gibt den Tod von Charles Tomlinson bekannt, der zu den langjährigen Unterstützern des Center zählte und der am 28. Dezember an den Folgen eines Krebsleidens verstarb. Interessant ist ein Text von Tomlinson, der in der Ausgabe 5/2002 des Navigator erschienen ist („In the Same Room with the Dying Light„), wo er über seinen bevorstehenden Tod berichtet. Es habe eine Menge Überraschungen gegeben, schreibt Tomlinson. Zunächst einmal sei er überrascht gewesen, wie leicht er seinen bevorstehenden Tod akzeptiert hätte. „Der Objektivismus“, schreibt Tomlinson, „liefert die Werkzeuge, um das Ende des Leben zu akzeptieren, wie es auch die Werkzeuge dafür liefert, ein hervorragendes Leben aufzubauen.“

Advertisements

Kant und die neuen Taktiken, den Objektivismus zu …

Kant und die neuen Taktiken, den Objektivismus zu zerstören

Ich möchte an dieser Stelle auf einen längeren (englischsprachigen) von Aufsatz Manfred F. Schieder verweisen, der gerade auf solohq.com erschienen ist. Aufgrund der Länge des Aufsatzes möchte ich von einer Zusammenfassung absehen, aber doch auf zwei interessante Informationen aufmerksam machen: Der Autor verweist auf das Buch „Der Kapitalismus: Ein System, das funktioniert“ von Paul C. Martin (gebraucht erhältlich bei amazon.de oder booklooker.com), wo dieser Ayn Rand lobt für ihre brilliante und poetische Verteidigung des Kapitalismus, allerdings behauptet, sie habe nichts von Ökonomie verstanden. Manfred F. Schieder berichtet auch über einen Brief, der er vor Jahren an Prof. W. T. Jones, Autor des Buches „A History of Western Philosophy“, geschrieben habe. Prof. Jones antwortete, dass er Ayn Rand nicht in seinen Büchern erwähne, weil sie „unbedeutend“ wäre.

Einführung in die Philosophie von Ayn Rand Am 20….

Einführung in die Philosophie von Ayn Rand

Am 20. Januar beginnt ein Einführungskurs zum Objektivismus, der vom Ayn Rand Institute angeboten wird und der neben der direkten Teilnahme in den USA auch die Möglichkeit einer Teilnahme über das Internet vorsieht. Insgesamt sind sechs Unterrichtsblöcke vorgesehen. Studenten zahlen 25 $, der allgemeine Publikum 99 $. Eine Anmeldung über das Internet ist möglich.

Kontakte: hier


Der schwankende Philosoph In seinem proreligiösen…

Der schwankende Philosoph

In seinem proreligiösen Artikel „Nieztsche ist tot“ verweist Stefan Baron, Chefredakteur der Wirtschaftswoche, auf den britischen Philosophieprofessor Anthony Flew, einem bekannten Atheisten, der „widerrufen“ haben soll. Flew war allerdings schon 2001 und 2003 nachgesagt worden, dass er sich vom Atheismus abgewendet hätte, was dieser allerdings seinerzeit persönlich zurückwiesen hatte. Dieses Mal hat Flew allerdings tatsächlich seine Position verändert zu haben, was Richard Carrier bestätigt, der mit Flew einen Briefwechsel zu diesem Thema geführt hat. Allerdings scheint Flews Überlegungsprozess noch nicht zu einem Ende gekommen zu sein und Carrier schreibt, dass Flews derzeitige Position am besten mit „fragend“ beschrieben werden kann. Er sei nach wie vor unsicher. Carrier schreibt, dass Flew nach wie vor kein Christ sei und er sicher sei, dass der Gott des Christentums oder des Islam nicht existiere. Definitiv schließt er ein Leben nach dem Tode aus. Er sei aber zunehmend überzeugt, dass irgendeine Art von Gottheit existiere, die das Universum hervorgebracht habe, aber sich nicht in den menschlichen Angelegenheiten einmische. Dies wäre eine Art Minimalgott in Sinne von Aristoteles. Aber Flew präsentiert sich durchaus im Moment als ein Suchender: „Alles, so sagt er, könnte sich morgen ändern.“ Anthony Flew gibt an, dass er sehr beeinflusst worden sei durch das Buch The Hidden Face of God: How Science Reveals the Ultimate Truth von Gerald Schroeder. Er ist allerdings bisher noch nicht in der Lage gewesen, die Kritik an Schroeders Buch zu überdenken oder die Literatur über die Ursprünge des Lebens aus den letzten fünf oder zehn Jahren zu verarbeiten. Und in dieser Literatur ist sehr wohl der Versuch unternommen worden, zu einer „naturalistischen Theorie“ über den Ursprung des Lebens zu kommen, wenn auch noch keine spezifische Theorie bewiesen worden ist.

Yahoo! News: Famous Atheist Now Believes in God

Richard Carrier: Anthony Flew Considers God … Sort of

Katholischer Nachrichtendienst: Kehrtwende – Atheistischer Philosoph entdeckt ‚höhere Intelligenz‘

Der politisch korrekte Reisejournalist Klaus Bedna…

Der politisch korrekte Reisejournalist Klaus Bednarz

Am 26. Dez. läuft um 22.00 Uhr in der ARD ein Reisebericht von Klaus Bednarz über den Süden Chiles und wie das heutige Vorgespräche im Morgenmagazin vermuten läßt, wird Klaus Bednarz bei seinen Reisebeschreibungen tief in die Trickkiste des politisch korrekten Zeitgenossen greifen. Selbstverständlich fühlte sich Bednarz „ganz klein“ als er am Kap Hoorn, „am Ende der Welt“, die tosenden Naturgewalten bewundern konnte. „Wie fühlt man sich am Ende der Welt,“ hatte die Moderatorin Klaus Bednarz mit bebender Stimme gefragt. Warum nur sind Menschen immer so ergriffen, wenn sie davon berichten, wie klein sie sich fühlen? Selbstverständlich sind die im Süden Chiles lebenden Indianer „stolz und traditionsbewußt“, was in der Realität wohl bedeutet, dass sie in bitterer Armut leben und Alkoholismus keine Seltenheit ist, was Bednarz selbst andeutet. Selbstverständlich ist der Autor Bednarz auch nur für einen „sanften Tourismus“, was in der Realität bedeutet, dass möglichst wenige Touristen in die Gegend kommen sollen, weil ihnen jegliche Möglichkeit des Komforts vorenthalten werden soll.

Vom Recht, super zu sein Der Spiegel entdeckt den…

Vom Recht, super zu sein

Der Spiegel entdeckt den Film „Die Unglaublichen“, und noch unglaublicher, Ayn Rand:



Die Botschaft von „Die Unglaublichen“ ist durchaus kontrovers, weil sie ein flammendes Plädoyer gegen den Gedanken des Egalitarismus beinhaltet. „Die finden immer neue Wege, die Mittelmäßigkeit zu feiern“, schimpft Bob Parr. Als Superheld darf er seine besonderen Fähigkeiten auch deshalb nicht ausleben, weil andere sie nicht haben: gleiches Recht und gleiche Voraussetzungen für alle. Doch bevor nun der Eindruck entsteht, der neueste Pixar-Film wäre ein Diskurs-Fest für Intellektuelle und so unterhaltsam wie ein Buch von Ayn Rand, dem sei versichert, dass „Die Unglaublichen“ natürlich in erster Linie ein Abenteuerfilm voll haarsträubender Actionszenen und grandiosen Slapstick-Einlagen ist.

Interview mit Nathaniel Branden

Die Zeitschrift Free Radical hat in ihrer Ausgabe Oktober/November 2004 ein längeres Interview mit Nathaniel Branden (hier). Branden empfiehlt in dem Interview die Bücher Anti-Americanism von Jean Francois Revel und Liberalism and Terrorism. Politisch hat er sich auch von Ayn Rand entfernt, denn Branden unterstützt die Auffassung, dass es der „primäre“ Zweck der Staates sein sollte, die Individualrechte zu verteidigen, nicht der „ausschließliche“. Er möchte die Tür offen lassen für Notfallsituationen, wo Probleme auftreten können, auf die Markt nicht schnell genug reagieren könne. Der Unterschied zu Rands Position sei aber gering.