Argumente gegen Kreationisten Hier gibt es eine in…

Argumente gegen Kreationisten
Hier gibt es eine interessante Website, die systematisch („Hitler gründete seine Ansichten auf dem Darwinismus“, „Darwin widerrief auf dem Totenbett“ etc.) die von Kreationisten vorgebrachten Argumente widerlegt. Philosophisch bietet die Site allerdings wenig Erbauliches.

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Ja, Atheismus Ich denke, den regelmäßigen Lesern d…

Ja, Atheismus
Ich denke, den regelmäßigen Lesern dieses Blog dürfte diese Tatsache schon bekannt sein, aber ein Anfänger in Sachen Objektivismus stellt auf objectivismonline.com die Frage, ob man eine „höhere Macht“ glauben und gleichzeitig Objektivist sein könnte. Erandor sagt es in der Diskussion mit wünschenwerter Deutlichkeit: „Man kann sagen, dass man größtenteils mit dem Objektivismus übereinstimmt, aber man kann kein Objektivist sein und immer noch an Gott glauben.“

Freier Wille kontra Determinismus Auf unserem "Woc…

Freier Wille kontra Determinismus
Auf unserem „Wochenendseminar“ haben wir uns u. a. auch mit dem Thema „Willensfreiheit“ beschäftigt. Dazu gibt es eine recht interessante Diskussion auf objectivismonline.net. TomL. gibt einen interessanten Denkanstoss, wenn er darauf verweist, dass jemand, der wirklich konsequent nach der Prämisse lebt, dass es keine Willensfreiheit gibt, sehr bald tot sein würde: „Wie will man morgens aufstehen, ohne die Entscheidung zu treffen, es zu tun.“ y Feldblum schreibt, dass es jede Menge Beweise dafür gebe, dass die Willensfreiheit eine Tatsache des menschlichen Bewusstseins sei, aber keinen Beweis für die Annahme eines Determinismus.

Ayn Rand als positive Psychologie In dem Buch "Pos…

Ayn Rand als positive Psychologie
In dem Buch „Positive Psychologie“ von Siegfried Brockert heißt es zum Thema Eigeninteresse und Moral (Danke an Alexander für den Hinweis!):

„Literaten und Philosophen haben das ‚Ich denk‘ an mich‘ ebenfalls als
moralisches Gebot formuliert, sehr charmant die in Russland geborene
amerikanische Philosophin und Schriftstellerin Ayn Rand (1905–1982, der
Vorname wird wie ‚ein‘ ausgesprochen) in einem bei uns leider vergriffenen
Buch mit dem englischen Titel: ‚Atlas shrugged‘ (Atlas wirft die Welt ab,
wörtlich: Atlas zuckte mit den Schultern). Gemeint ist jene Figur der
griechischen Sage, die die Welt — die Weltordnung, das ‚Gemeinwohl‘ also —
auf ihren Schultern zu tragen hatte.
In ihren späteren philosophischen Schriften hat Ayn Rand gesagt: Der Kern
meiner Philosophie ist der Mensch als heroisches Wesen, dessen moralischer
Sinn in seinem persönlichen Glück liegt.“

Altruismus kontra Deutsche Bank Die Deutsche Bank …

Altruismus kontra Deutsche Bank
Die Deutsche Bank ist unter massiven Beschuss vieler Politker sowohl aus dem Regierungslager als auch aus dem Lager der CDU/CSU gekommen, weil die Bank einen Abbau von Arbeitsplätzen ankündigte, obwohl die Bank im Jahr 2004 einen Gewinn gemacht hatte. Die FAZ weist darauf hin, dass es sich bei den entlassenen Mitarbeitern vorwiegend um Investmentbanker in London und New York handelt, und dass die Streichungen dort passieren, wo Verluste realisiert werden und Überkapazitäten bestehen. Man kann kaum annehmen, dass die Kritiker der Deutschen Bank ihr Herzblut für die hochqualifizierten und gutbezahlten Investmentbanker vergießen. Ihnen geht es um ein Prinzip, um ihre Philosophie, den Profit überhaupt nur so lange zu akzeptieren, wie er durch bestimmte altruistische Verhaltensweisen seine moralische Legitimation erfährt. Die Kritiker fordern schließlich nichts anderes, als die fortgesetzte Beschäftigung von Menschen, die vom Unternehmen zur Zeit nicht profitabel eingesetzt werden können. Wenn dies allerdings moralisch sein sollte, spräche nichts dagegen, vom Unternehmen Einstellungen zu fordern, solange noch ein Profit erwirtschaftet werden kann. Die Moral, die sich in der Kritik an der Deutschen Bank äußert, ist nichts anderes als Altruismus, die Aufopferung der eigenen Interesse für andere.

Amerikas Intellektuelle mit Linkstendenz

Amerikas Intellektuelle mit Linkstendenz
Amerikas Universitäten weisen im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften eine deutliche Linkstendenz auf:

„Die US-Universitäten sind ideologische Monopole“, sagt Karl Zinsmeister vom American Enterprise Institute, einem konservativen Think Tank in Washington, D. C.: „In jedem amerikanischen Supermarkt findet man eine größere Spannweite an Ideen und Überzeugungen als an den Unis.“ „Die Universitäten haben einen sehr beschränkten Horizont, sie werden vom linken Flügel einer Partei dominiert“, stimmt ihm Tom G. Palmer vom (ebenfalls konservativen) Cato Institute zu: „Die meisten Intellektuellen haben halt ein grundsätzliches Problem mit dem Kapitalismus.“

Fazit: Noch viel Arbeit für das Ayn Rand Institute

AIE will Objektivismus und Libertarismus fördern …

AIE will Objektivismus und Libertarismus fördern

Zum ersten Mal gibt es auf der Website des Atlas Institute Europe auch eine kurze Positionsbestimmung zur Ausrichtung des Instituts, die leider meine bisherige Skepsis nur betätigt. Dort wird davon geredet, dass das „primäre Ziel“ in der Förderung des Objektivismus bestehen soll, eine Philosophie, die „zuerst von Ayn Rand formuliert wurde“. Damit wird noch stärker als beim Objectivist Center (TOC) die Philosophie des Objektivismus von ihrer Begründerin abgetrennt und als beliebig veränderbares Gedankengebäude angesehen. Dazu passend wird auch vom AIE festgestellt, dass der Libertarismus propagiert werden soll, der Fragen beantworten könne, die der Objektivismus nicht beantworten könne. Auch diese Position geht weit über das hinaus, was das TOC vertritt -vom ARI ganz zu schweigen-, das den Libertarismus nur als eine „im Allgemeinen positive Kraft“ ansieht und den Anarchismus dabei ausdrücklich ausschließt. In der Stellungname das AIE fehlt jedwede Zurückweisung des Anarchismus.