Welcher Name für den Feind?

The Forum for Ayn Rand Fans diskutiert die Frage, welcher Name für den islamistischen Feind des Westens am geeignesten wäre. Vom Ayn Rand Institute wird neuerdings der der Name „totalitärer Islam“ verwendet (siehe Yaron Brook und Onkar Ghate). Burgess Laughlin schlägt in der Diskussion den Begriff „Islamo-Faschismus“ vor, der das wesentliche Charakteristikum der zu bennende Sache identifiziere.

Welche Richter der Oberste Gerichtshof braucht In …

Welche Richter der Oberste Gerichtshof braucht
In Spiegel Online berichtet Marc Pitzke aus New York über John Roberts, Präsident Bushs Kandidaten für Obersten Gerichtshof der USA, den er als ultrakonservativ, als Bushs „Wohlfühl-Konservativen“ darzustellen, versucht. Dabei zitiert Pitzke auch die Alliance for Justice, die einen Report über Roberts erstellt hat, wo ihm eine verbriefte „Feindseligkeit gegenüber den Rechten von Frauen und Minderheiten“ unterstellt wird. Sollte dies tatsächlich zutreffen, hätte Roberts tatsächlich eine Qualifikationsanforderung für seine zukünftige Aufgabe erfüllt, denn das amerikanische politische System basiert auf der Anerkennung von Individualrechten, nicht auf irgendwelchen „Gruppenrechten.“
Ayn Rand schreibt in The Virtue of Selfishness:
„Jeder Gruppe oder jedes „Kollektiv“, groß oder klein, ist nur eine Anzahl von Individuen. Eine Gruppe kann keine anderen Rechte haben als die Rechte ihrer individuellen Mitglieder.“ Die Quelle aller Rechte sei das fundamentale Recht auf Leben, ergänzt Rand. Auch das Recht einer Frau auf Abtreibung kann aus diesem Recht abgeleitet werden.
Tara Smith hat in einem Artikel für den Hawaii Reporter die Kriterien definiert, die einen Kandidaten für das Amt eines Richters am Obersten Gerichtshof qualifizieren. Gerade weil ein Einschreiten der Richter oft erforderlich sei, müsse dieses Handeln die Basisprinzipien der amerikanischen Republik widerspiegeln. Und diese Basisprinzipien erfordern es, dass jeder Kandidat ein ausreichendes Verständnis von Konzept der Individualrechte mitbringt.

Wie gläubig sind die Deutschen? Forsa hat im Auftr…

Wie gläubig sind die Deutschen?
Forsa hat im Auftrag der Zeitschrift Cicero die Deutschen nach ihrem Glauben an Gott befragt. Auffällig ist der deutliche Unterschied zwischen Ost- und Westdeutschland: Im Osten des Landes sehen sich 48 % als Atheisten, im Westen nur 18 %. Bei der Parteien ist die Linkspartei deutlich am atheistischsten, gefolgt von NPD/DVU. Die CDU hat, wenig überraschend, die gläubigsten Anhänger: 60 % glauben an Gott. Grüne und FDP weisen fast die gleichen Zahlen auf, wobei die Grünen überraschenderweise noch etwas gläubiger sind als die FDP-Wähler (48 zu 45 %). Wer selbst abstimmen möchte, gehe bitte zur Website von EGO.

1.000 Eintrag Wenn Blogspot richtig gezählt hat, i…

1.000 Eintrag
Wenn Blogspot richtig gezählt hat, ist dies der 1.000 Eintrag seit Bestehen dieses Blogs. Im Laufe der Zeit ist somit eine Menge an Material zusammengekommen, das den am Objektivismus interessierten Leser doch den einen oder anderen Denkanstoss hat vermitteln können. Auch ich, als Hauptautor, gehe hin und wieder ins Archiv und bin manchmal selbst überrascht über Dinge, die einst von mir geschrieben wurde. Übrigens hat unsere Diskussionsgruppe mittlerweile 18 Mitglieder. Zwei Interessenten (am 1. 7. und 13.7) haben sich zwar angemeldet, aber die Einladung noch nicht bestätigt. Wenn noch Interesse besteht, sollten die beiden Leser dies noch nachholen. Bitte alle Mails von Domeus beachten (das Passwort wird verschickt unter „Newsletter Service).

Lesehinweise

Stadtler and Waldorf empfehlen das Buch „The Scottish Enlightenment“ von Arthur Herman: „Eine großartige Darstellung der schottischen Geistesgeschichte und hier vor allem der schottischen Aufklärung, dieser glücklichen Epoche des achtzehnten Jahrhunderts in der Denker wie Hume, Smith und Ferguson der Welt den Individualismus und den Liberalismus brachten. Unbedingt lesenswert.“ Von Arthur Herman gibt es allerdings auch etwas auf Deutsch: „Propheten des Niedergangs“ Die Märkische Allgemeine schreibt über dieses Buch: „“Wie gewinnbringend liest sich die Abhandlung des Amerikaners Arthur Herman! Er hat dem bunten Heer der Zivilisationskritiker, der Neuzeit eine profunde, gut lesbare Untersuchung gewidmet.“

Eine Besprechung von Andrew Bernsteins "The Capita…

Eine Besprechung von Andrew Bernsteins „The Capitalist Manifesto“
Auf solohq.com hat Edward E. Younkins eine Besprechung von Andrew Bernsteins Buch „The Capitalist Manifesto“ veröffentlicht. Das Buch soll im September erscheinen, kann aber bereits jetzt über amazon.de vorbestellt werden. Er schreibt: „Laut Bernstein haben die zwei Jahrhunderte Kapitalismus eine größere Verbesserung in den materiellen Lebensbedingungen der Menschen gebracht als alle vorausgehenden etatistischen Regime zusammen.“Youkins führt weiter aus, dass Teil 2 des Buches, der erläutert, dass der Kapitalismus der einzige moralische polit-ökonomische System ist, der interessanteste für ihn gewesen sei. Sein Gesamturteil: Jeder sollte dieses Buch lesen, vor allem aber Politiker und Journalisten.

"Search inside" bei Amazon Einen interessanten neu…

„Search inside“ bei Amazon
Einen interessanten neuen Service bietet Amazon an. Man kann durch ein „Search inside“ auch innerhalb von Büchern recherchieren. So stieß ich etwa durch das Stichwort „Ayn Rand“ auf das Buch „Die amerikanischen Parteien“ von Helmut Klumpian. Dort wird Rand in Zusammenhang mit der Gründung der Libertarian Party der USA erwähnt: „Die Parteigründer orientierten sich an sozialdarwinistischen Vorstellungen, an Herbert HOOVERs Konzept eines ‚rugged individualism‘, an der HAYEKschen Laissez-Faire-Schule sowie an der den Egoismus legitimierenden ‚Objektitivismus‘-Philosophie der russischstämmigen amerikanischen Schriftstellerin Ayn RAND. Das Ergebnis ist eine eigenartigen programmatische Mischung liberaler Programmpunkte ‚rechter‘ (wirtschaftskonservativer) und ‚linker‘ (anarchistischer) Provenienz.“