Die geistigen Vorläufer des Nationalsozialismus

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Dezember 27, 2005 von wolfgang

In der Bücherliste enthalten ist auch Fritz Sterns Kulturpessimus als politische Gefahr (1953 erstmals erschienen). Matthias Kammann veröffentlichte im Deutschlandradio (23.12.2005) eine Buchrezension. Fritz Stern schreibt über die geistigen Vorläufer des Nationalsozialismus -seiner Meinung nach Paul de Lagarde, Julius Langbehn und Arthur Moeller van den Bruck (wer etwas über die Hauptschurken, nämlich Platon, Kant und Hegel wissen möchte, sollte zu Leonard Peikoffs Buch Ominous Parallels greifen)-:

„Vor allem hassten diese Männer den Liberalismus: Lagarde und Moeller sahen in ihm die Ursache und Verkörperung allen Übels … Alles, was sie fürchteten, schien in ihm zu wurzeln: die Bourgeoisie, das Manchestertum, der Materialismus, der Parlamentarismus und das Parteiwesen, der Mangel an politischer Führung. Ja, sie machten den Liberalismus für all das verantwortlich, worunter sie im Innersten litten. Ihr Ressentiment entsprang ihrer Vereinsamung; ihr ganzes Sehnen war auf einen neuen Glauben gerichtet, auf eine neue Glaubensgemeinschaft, eine Welt mit festen Werten und ohne Zweifel, eine neue nationale Religion, die alle Deutschen einen sollte.“

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