Die Sommerausgabe des "Objective Standard" Gerade …

Die Sommerausgabe des „Objective Standard“
Gerade noch lese ich in der 1. Ausgabe der Zeitschrift The Objective Standard, da wird auch schon das 2. Heft im Internet vorgestellt. Wer noch immer nicht abonniert hat, sollte sich vielleicht zusätzlich dadurch motivieren lassen, dass die Zeitschrift ab dem 8. Mai erhöhte Abonnementsgebühren verlangen wird. Themen der Sommerausgabe:

Religion vs. Free Speech
Craig Biddle

Articles
Why Businessmen Should Be More Selfish
Alex Epstein

William Tecumseh Sherman and the Moral Impetus for Victory
John Lewis

The Decline and Fall of American Conservatism
C. Bradley Thompson

Teaching Values in the Classroom
Lisa VanDamme

The 19th Century Atomic War
David Harriman

Getting More Enjoyment from Art You Love
Dianne Durante

Advertisements

Der Hass auf das Gute Die Multikulturalisten verst…

Der Hass auf das Gute

Die Multikulturalisten verstehen unter rassistischer Gewalt die Gewalt von Weiß gegen Nicht-Weiß. (siehe hier: „Gewalt gegen Minderheiten in Deutschland ist ein trauriges Thema. Die Medien sind voll von Berichten über Pöbeleien und Angriffe gegen Minderheiten, Morde sind keine Seltenheit mehr.“) Sie gibt es zweifellos, aber sie dürfte in der Geschichte der Menschheit nur einen Bruchteil der aggressiven Gewalt unter Menschen ausgemacht haben. Wie gefährlich die Erfolgreichen leben, die sich keineswegs äußerlich von der Mehrheit unterscheiden müssen, beschreibt Gerd Habermann in der Zeitschrift Cicero:

Eines der sträflich vernachlässigten Kapitel der Sozialgeschichte, so bemerkte der Publizist George Gilder, sei die Feindschaft der Gesellschaft gegenüber ihren größten Wohltätern. Auf allen Kontinenten und zu allen Zeiten verfolgte man Menschen, die sich als Schöpfer des Volkswohlstandes hervortaten, mit großer Grausamkeit. Beispiele aus der jüngsten Geschichte sind das Hinschlachten der Armenier in der Türkei, die Vernichtung der Juden in Deutschland, die Ausrottung und Vertreibung der Ibos im Norden Nigerias, die Verfolgung der wirtschaftlich Erfolgreichen durch die roten Garden in China, die Tötung von fast einer Million Auslandschinesen in Indonesien, die Massaker unter den Weißen und Indern in Uganda, ihre Enteignung und Vertreibung aus Tansania und jetzt aus Simbabwe und die Ermordung und Internierung der Biharis in Bangladesh. In schlimmer Erinnerung ist auch noch, dass gegen Ende der siebziger Jahre ein Großteil der Elite Kubas und Südostasiens ins offene Meer getrieben wurde. Überall nehmen die Grausamkeiten zu im unablässigen Kampf der Neider gegen die angeblich gefährlichen Reichen, die Krämer, die Geldverleiher, Großhändler, Zwischenhändler, die Unternehmer schlechthin. Mit dem Exodus oder der Vernichtung der Leistungsträger steigt gleichzeitig die Millionenzahl der Opfer unnötiger Armut und Hungersnot.

Ayn-Rand-Wochen auf Kreta Der Gewis-Verlag kündigt…

Ayn-Rand-Wochen auf Kreta

Der Gewis-Verlag kündigt auf seiner Website die 5. Ayn-Rand-Wochen auf Kreta für die Zeit vom 31. Juli bis zum 11. August an. Weiter heißt es: „Die Teilnahme ist wie immer für Studierende kostenlos. Der Anmeldung bitte eine Kopie der letzten Immatrikulationsbescheinigung beifügen. Alle anderen Teilnehmer zahlen € 500. Der Betrag berechtigt zur Teilnahme an sämtlichen Veranstaltungen (ohne Kosten für Speisen und Getränke). Für die Unterbringung im Doppelzimmer (inkl. Frühstück) sind € 25 pro Person zu veranschlagen.“

Das Programm besteht aus folgenden Veranstaltungen:

PROGRAMM — 31. Juli: 11 Uhr Empfang; Vorstellung der Teilnehmer – 17 Uhr Lesung „Die Radio-Ansprache von John Galt“ – 21 Uhr Symposion zur aktuellen politischen Lage — 01. August: 11 Uhr Referat „Die Erkenntnistheorie von Ayn Rand“ – 17 Uhr Diskussion „Die Erkenntnistheorie von Ayn Rand“ – 21 Uhr Symposion zum Thema „Sexuelle Gewalt“ — 02. August: 11 Uhr Referat „Rand und Kant“ – 17 Uhr Diskussion „Rand und Kant“ – 21 Uhr Symposion zum Thema „Atheismus“ — 03. August: 11 Uhr Referat „Objektive Ästhetik“ – 17 Uhr Diskussion „Objektive Ästhetik“ – 21 Uhr Symposion zum Thema „Freiwillige Knechtschaft“ — 04. August: 11 Uhr Referat „Demokratie und Monarchie“ – 17 Uhr Diskussion „Demokratie und Monarchie“ – 21 Uhr Symposion mit Ton- und Bildmaterial von Ayn Rand — 05.-06. August: keine Sitzungen; Möglichkeit zur Teilnahme an Ausflügen nach Lendas und zur Samaria-Schlucht — 07. August: 11Uhr Referat „Tierethik“ – 17 Uhr Diskussion „Tierethik“ – 21 Uhr Symposion „Erotik im Werk von Rand“ — 08. August: 11 Uhr Referat „Der Schleier der Unwissenheit“ – 17 Uhr Diskussion „Der Schleier der Unwissenheit“ – 21 Uhr Symposion „Alexis Zorbas“ — 09. August: 11 Uhr Referat „Das Alte und das Neue Rom“ – 17 Uhr Diskussion „Das Alte und das Neue Rom“ – 21 Uhr Symposion „Wähler und Nichtwähler“ — 10. August: 11Uhr Referat „Meinungsfreiheit“ – 17 Uhr Diskussion „Meinungsfreiheit“ – 21 Uhr Symposion „Verelendung und Verschwendung“ — 11. August: 11 Uhr Referat „Das Recht, in Ruhe gelassen zu werden“ – 17 Uhr Diskussion „Das Recht, in Ruhe gelassen zu werden“ – 21 Uhr Symposion mit kretischen Tänzen.

Bedauerlicherweise gibt der Verlag keine Informationen darüber heraus, welche Referenten bei der Veranstaltung auftreten werden. Bei einem Preis von 500 € für Nichtstudenten wäre dies schon eine relevante Information.

Verrat oder freie Rede In Artikel III, Abschnitt 3…

Verrat oder freie Rede

In Artikel III, Abschnitt 3 der Verfassung der Vereinigten Staaten heißt es: „Als Verrat gegen die Vereinigten Staaten gilt nur die Kriegführung gegen sie oder die Unterstützung ihrer Feinde durch Hilfeleistung und Begünstigung. Niemand darf des Verrates schuldig befunden werden, es sei denn auf Grund der Aussage zweier Zeugen über dieselbe offenkundige Handlung oder auf Grund eines Geständnisses in öffentlicher Gerichtssitzung. Der Kongreß hat das Recht, die Strafe für Verrat festzusetzen. Die Rechtsfolgen des Verrats sollen jedoch nicht über die Lebenszeit des Verurteilten hinaus Ehrverlust oder Vermögensverfall bewirken.“ Der Jurist Mark Henry Holzer argumentiert in seinem Aufsatz When Does Speech Become Treason? dafür, dass Jane Fonda und John Walker als Verräter hätten verurteilt werden müssen, da sie beide die moralische und legale Linie überschritten hätten, die freie Rede von Verrat trennt. In Bezug auf die Schauspielerin Jane Fonda bezieht sich Holzer auf deren Besuch in Nordvietnam während des Vietnamkrieges. Fonda selbst sieht mittlerweile einen Teil ihres damaligen Auftritts beim Kriegsgegner der USA ebenfalls als Verrat an:
„Die zweimalige Oscar-Gewinnerin Jane Fonda hat ihren umstrittenen Besuch einer Flugabwehrstellung in Nordvietnam im Jahr 1972 jetzt selbst als Verrat bezeichnet. Sie habe damit die amerikanischen Streitkräfte und das ‚Land, das mir Vorteile verschafft hat‘, verraten, sagte die Schauspielerin in einem Interview der US-Fernsehsendung ’60 Minutes“, das am Sonntag gesendet wird.‘

Die Bilder von ihr auf feindlichen Flugabwehr-Kanonen seien der ‚größte Aussetzer der Urteilskraft‘ gewesen, den sie sich vorstellen könne, sagte die 67-Jährige. Ihre Aktion hatte Fonda damals den Spitznamen ‚Hanoi Jane‘ eingebracht. Treffen mit amerikanischen Kriegsgefangenen in Nordvietnam oder Auftritte in Sendungen von Radio Hanoi bereue sie aber nicht. ‚Unsere Regierung hat uns belogen und deswegen sind Menschen umgekommen‘, sagte sie.“ (Quelle: N24)

"The Undercurrent" erschienen Gerade erschienen is…

„The Undercurrent“ erschienen
Gerade erschienen ist die April-Ausgabe der Zeitschrift The Undercurrent. Sie enthält unter anderem die Aufsätze „Death to the ‚Diplomacy‘ with Iran“ von Elan Journo und „The Moral Goodness of the Atomic Bombing of Hiroshima“ des Historikers John Lewis. Besonders auf den Aufsatz von Lewis möchte ich hier verweisen, denn er weist nicht nur inhaltliche Qualität auf, sondern dürfte auch vorher noch nicht an anderer Stelle veröffentlicht worden sein. Lewis schreibt zur Zeit an seinem Buch „Nothing Less than Victory: Military Offense and the Lessons of History“, wo vermutlich das Beispiel Hiroshima auch eine Rolle spielen dürfte.

Der raffende Staat

Der designierte SPD-Vorsitzende Kurt Beck hat die seiner Meinung nach zu geringe Steuerlastquote in Deutschland von 20 % kritisiert und stellt sich mit dieser Meinung durchaus nicht dem entgegen, was die Große Koalition in Berlin tatsächlich tut, nämlich „die muntere Verbesserung der Staatseinnahmen“, wie es Rainer Hank in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung nennt. Und die Wähler? Sie haben diesem Kurs intellektuell nichts entgegenzusetzen, da sie zwar höhere Wachstumsraten und ein Verschwinden der Arbeitslosigkeit durchaus begrüßen würden, aber den einzigen Politikansatz, der dieses bewerkstelligen würde -eine Politik der Entfesselung der Wirtschaft vom staatlichen Zwang- nicht akzeptieren können: „Wer in Amerika Wahlen gewinnen will, muß versprechen, die Steuern zu senken und den Arbeitsmarkt zu entfesseln. In Deutschland ist es umgekehrt: Nur keine Änderung am Kündigungsschutz, aber bei den Steuern darf es ruhig ein bißchen mehr sein. Offenbar ist den Deutschen die egalitäre Harmonie den Preis hoher Arbeitslosigkeit und schwachen Wachstums wert.“

CSU attackiert die Meinungsfreiheit Der Generalsek…

CSU attackiert die Meinungsfreiheit

Der Generalsekretär der Christlich-Sozialen Union (CSU), Markus Söder, hat in Zusammenhang mit der Diskussion um die Fernsehsendung Popetown eine Verschärfung des Blaphemieparagrafen im Strafgesetzbuch gefordert (MTV will die Sendung vom 3. Mai an ausstrahlen; ursprünglich war sie fur die BBC produziert worden, dort aber nicht ausgestrahlt worden):

Generalsekretär Markus Söder forderte eine Verankerung von härteren Strafen wegen Blasphemie im Strafrecht. ‚Wir brauchen mehr Sensibilität im Umgang mit religiösen Gefühlen – auch mit unseren eigenen‘, sagte Söder der Rheinischen Post. Wenn Kirche und Papst in einer Zeichentrickserie für Jugendliche lächerlich gemacht würden, habe das ’nichts mehr mit Satire zu tun‘, so Söder weiter. ‚Wir brauchen ein klares Blasphemie-Verbot im Strafrecht.'“ Dazu müsse Paragraph 166 des Strafgesetzbuches um konkrete Schutztatbestände erweitert werden.

Der Basphemieparagraf widerspricht auf deutliche Weise den Erfordernissen eines objektiven Rechts (weil er die Freiheit des Individuums nicht sichert, sondern zu dessen Verletzung einlädt) und gehört abgeschafft. Politiker, die sogar noch eine Verschärfung derartigen Paragrafen fordern, sind eine Gefahr für unseren Rechtsstaat.

Kein Atlas an Bord der "Phoenix" Was hält eigentli…

Kein Atlas an Bord der „Phoenix“

Was hält eigentlich die heutigen Drehbuchschreiber davon ab, wirkliche Helden in ihren Filmen zu zeigen? Der Flug des Phoenix, eine Neuauflage des Klassikers von 1965, leidet daran, dass die Autoren den eigentlichen Helden der Geschichte, einen Konstrukteur für Modellflugzeuge, noch negativer darstellen als in der Version mit James Stewart und Horst Buchholz. Dieser ist zwar ein Mann des Geistes und er ist es, der durch sein Handeln das Überleben der Gruppe sichert, aber er ist kein Mensch, den man gerne kennen lernen möchte. Er wirkt wie eine bösartige Version des neurotischen „Mr. Monk“. An einer Stelle des Films teilt der Flugzeugführer unserem Helden barsch mit, dass er von ihm keine Befehle entgegennimmt. Der Konstrukteur nimmt dies schweigend hin, wo er ihm hätte sagen sollen, dass es die Realität ist, die die Befehle ausgibt, und nicht er. Der Film zeigt überdies, welchen Wert klassische Musik für die Untermalung von Filmen hat. Um das jugendliche Publikum nicht zu verprellen (so glauben die Macher wohl), wird der Zuschauer die meiste Zeit mit nervtötender Popmusik malträtiert, zum Schluss allerdings setzt man dann doch wieder auf die gute Klassik, was dem Film sehr wohl bekommt, denn nichts kann Romantik und Heldentum besser unterstützen als klassische Musik. Der Film hat die besseren Effekte als das Original, aber leider nicht das bessere Drehbuch. Chance vertan!

Die Stimme des TOC unter die Lupe genommen Nicolas…

Die Stimme des TOC unter die Lupe genommen

Nicolas Provenzo setzt sich auf seinem Blog mit dem Aufsatz The Jihad Against Free Speech von Edward Hughins vom TOC (The Objectivist Center) auseinander. Hughins ist wie üblich nicht in der Lage, eine Argumentation in Übereinstimmung mit den Prinzipien des Objektivismus zu erstellen. Entweder sind seine Kenntnisse des Objektivismus so oberflächlich, dass er gar nicht bemerkt, dass er ihn mit anderen philosophischen Ansätzen verwässert, oder er hält Rands Philosophie für fehlerhaft und will sie ganz bewußt „überarbeiten“. Wie auch immer: Hughins versucht, den Objektivismus an den (konservativen) amerikanischen Mainstream anzupassen, wo es umgekehrt darum gehen würde, den Mainstream in Richtung Objektivismus zu drängen.