Wahlen in der Slowakei Das Wirtschaftsblatt berich…

Wahlen in der Slowakei

Das Wirtschaftsblatt berichtet von -für deutsche Verhältnisse- traumhaften Zuständen in der Slowakei:

Das slowakische reale BIP wuchs im ersten Quartal 2006 um 6,3 Prozent im Vergleich zum ersten Quartal 2005, hieß es vom Statistischen Büro der Slowakei. Die Jahresprognose liegt bei 6,2 Prozent. Das große ausländische Investitionsinteresse hat viel dazu beigetragen. Im Vergleich: 2005 hat das Wirtschaftswachstum bei 4,9 Prozent gelegen

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Und wie sind die Wahlen in der Slowakei ausgegangen? Wahlsieger wurde der Linkspopulist Robert Fico, der möglicherweise mit der klerikal-katholischen KDH und der der nationalistischen SNS eine Koalitionsregierung bilden wird:

Robert Fico hat eine Abkehr vom radikal-liberalen Reformkurs angekündigt, wie Reuters berichtete. Schnelles Wirtschaftswachstum werde nicht länger nur einer kleinen Gruppe zu Gute kommen, zitiert Reuters Robert Fico.

Die Wahlen in der Slowakei zeigen sehr deutlich, dass Menschen immer -egal wie gut oder schlecht es ihnen ökonomisch geht- für moralische Argumente empfänglich sind. Dies ist per se nicht falsch. Schlimm wird es erst, wenn es die falsche Argumente sind, wenn die Menschen den Kompass dafür verloren haben, was richtig und was falsch ist. Viele Slowaken glauben offensichtlich, dass Altruismus richtig ist und die Politik wieder mehr auf Zwang und weniger auf Freiheit setzen sollte. Für eine Politik des Altruismus würden sie aber einen Preis bezahlen müssen. Und sie kennen diesen Preis aus ihrer eigenen Vergangenheit.

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Die Macht der Ideen Auch in Deutschland hat Ann Co…

Die Macht der Ideen

Auch in Deutschland hat Ann Coulters Buch „Godless: The Church of Liberalism“ in den Medien eine gewissen Aufmerksamkeit erfahren. Der Tagesspiegel etwa zitiert das Time Magazine, das erkennt, wie einflussreich die Kolumnistin Coulter heute ist im Vergleich zu ihrer Zeit als Mitarbeiterin im Juristischen Komitee des Senats: „Als Kongressangestellte half sie vor zehn Jahren, die Gesetze der Nation zu schreiben. Nun ist sie viel mächtiger: Sie hilft, den Ton der Nation zu bestimmen.“ Siehe auch Betsy Speichers Kommentar über Ann Coulter im Forum for Ayn Rand Fans: „Wenn Ann Coulter gut ist, ist sie sehr, sehr gut. (Und wenn sie schlecht ist, ist sie beschissen.) Ein weiterer Diskussionsteilnehmer merkt an, dass sie öfter beschissen sei als gut.

Briefe und Antworten In der Sommerausgabe der Zeit…

Briefe und Antworten

In der Sommerausgabe der Zeitschrift The Objective Standard sind auch zwei Leserbriefe abgedruckt, die von den jeweiligen Autoren auch mit Antworten bedacht worden sind. Zum Aufsatz ‚Just War Theory‘ vs. American Self-Defense von Yaron Brook und Alex Epstein hat Sascha einen Leserbrief verfaßt, der ebenso wie die Antwort der Autoren nicht nur in der Zeitschrift, sondern auch auf der Website der Zeitschrift nachlesbar ist. Epstein und Dr. Brook verweisen in ihrer Antwort darauf, dass es in einem Selbstverteidigungskrieg keine Verpflichtung der angegriffenen Nation gibt, die Bewohner der feindlichen Nation mit einer konstitutionellen Republik zu versorgen.

Gefährliche Parallelen Ist dies nun der erste Schr…

Gefährliche Parallelen

Ist dies nun der erste Schritt auf dem Weg in eine Theokratie oder „nur“ eine ganz „normale“ Einschränkung der Meinungsfreiheit? Das christliche Medienmagazin Pro berichtet:

H a m b u r g (PRO) – Der bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber (CSU) hat erneut härtere Strafen für Gotteslästerungen gefordert. Er kündigte eine entsprechende Gesetzesinitiative für den Integrationsgipfel im Juli bei Bundeskanzlerin Angela Merkel an, berichtet die “Bild“.

“Es darf nicht alles mit Füßen getreten werden, was anderen heilig ist“, so Stoiber. Das könne verheerende Folgen haben, wie “der Streit um die Mohammed-Karikaturen in diesem Jahr gezeigt hat“, erklärte Bayerns Ministerpräsident der “Bild“-Zeitung. Seiner Meinung nach sollten die “Täter“ mit härteren Konsequenzen rechnen – in schweren Fällen mit bis zu drei Jahren Gefängnis.

Der bisherige Paragraph 166 des Strafgesetzbuches sei “völlig stumpf und wirkungslos, weil er eine Bestrafung nur vorsieht, wenn der öffentliche Friede gefährdet ist und Aufruhr droht“.

Auf der Suche nach der verschütteten WahrheitDie L…

Auf der Suche nach der verschütteten Wahrheit

Die Leser dieses Blogs ahnen es nicht nur, sondern wissen es bereits: Das, was uns jeden Tag in den großen Medien als unumstößliche Wahrheit präsentiert wird, gehört häufig in die Kategorie der Lügen, Mythen und totalen Dummheiten. Der Journalist John Stossel hat die Schaufel eines faktenorientierten Journalismus hervorgeholt, mit der er nach der Wahrheit gräbt. Warum etwa werden die Probleme Afrikas ständig damit erklärt, dass er dort zu viele Menschen gebe, wo doch die Bevölkerungsdichte in Ländern wie den USA, Japan oder den Niederlanden weitaus größer ist als in den meisten afrikanischen Staaten? Und was ist mit der angeblich uns schädigenden globalen Erwärmung, die von menschliche Aktivitäten verursacht werden soll? John Stossel gibt Antworten. Sein Buch: Myths, Lies, and Downright Stupidity. Hier gibt es ein Interview mit Stossel, in dem er auch Atlas Shrugged erwähnt – mit einer bedauerlich oberflächlichen Zusammenfassung.

Für ein Fest des Fussballs – für ein Fest des Lebe…

Für ein Fest des Fussballs – für ein Fest des Lebens

Zu den Hochzeiten der Linken, die nun schon einige Jahrzehnte zurückliegen, hätte sie sicherlich behauptet, nur unter einem Regime des Sozialismus werde die Fussballkultur zu ungeahnten Höhen emporsteigen, von der der kapitalistisch deformierte Fussball nur träumen könne. Heute müssen sich die Linken ihre Argumente gegen das Fest des Fussballs von anderen Lagern ausleihen. Gerade rührend wirkt es, wenn Michael Müller im Neuen Deutschland glaubt, die Rechte der Steuerzahler verteidigen zu müssen, die ansonsten von der Linken nur als allzeit bereite Melkkuh angesehen wird:

Rund 500 Millionen Euro seien laut deutschem Organisationskomitee in der Bundesrepublik vorgeschossen worden. Experten sagen, dass hier zu Lande insgesamt das Zehnfache für die WM investiert wurde. Und damit sind allein die öffentlichen Töpfe gemeint. Keine Bank der Welt hätte das je kreditiert. Die Rückflusschancen sind heute so ungewiss wie die Paarungen in den Viertelfinals.

Aber wer würde sich schon wirklich auf der Linken um ein Paar Millionen Euro von hart arbeitenden Steuerzahlern erregen, wo der Fussball doch das „wirkliche Opium des Volkes“ ist, wie der Schriftsteller Umberto Eco meint, den Michael Müller zitiert. Gemeint ist wohl, dass sich die Fussballfans durch die stupide Kickerei vom Klassenkampf ablenken lassen, somit von der Arbeit an ihrem eigenen Untergang, was mir den Fussball gleich noch einmal so sympathisch werden läßt. Marx meinte mit dem „Opium des Volkes“ allerdings eigentlich die Religion, womit er zumindest eine halbe Wahrheit aussprach. Um wie wenig besser seine eigene Religion war, zeigen die Millionen von Ermordeten in den Versuchen, sein Paradies auf Erden zu verwirklichen. Freuen wir uns am Fussball, an den Künstlern am Ball, freuen wir uns am Leben und machen wir den Fussball nicht verantwortlich für die opiumvernebelten Gehirne dieser Welt.

US-Bundesstaat South Dakota verbietet Abtreibungen…

US-Bundesstaat South Dakota verbietet Abtreibungen

Das Deutsche Ärzteblatt berichtet am 23. Februar über einen äußerst verdammungswürdigen Vorgang aus den USA:

Washington – Der US-Bundesstaat South Dakota hat sich für ein striktes Abtreibungsrecht entschieden. Nach dem Abgeordnetenhaus stimmte am Donnerstag auch der Senat gegen das Recht auf Schwangerschaftsabbruch. Das Votum fiel mit 23 zu zwölf Gegenstimmen deutlich aus. Abtreibungen sollen künftig nur noch dann erlaubt sein, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. In der kommenden Woche muss der republikanische Gouverneur Mike Rounds das Gesetz unterschreiben, der als Abtreibungsgegner bekannt ist.

Das Ayn Rand Institute veröffentlichte am 7. Juni zu diesem Vorgang einen Kommentar von Christian Beenfeldt:

Es gibt keinen wissenschaftlichen Grund dafür, einen rosinengroßen Zellhaufen als menschliches Wesen zu charakterisieren. Biologisch gesehen ist solch ein Embryo weitaus primitiver als ein Vogel oder ein Fisch.