Bekenntnisse eines Kantianers Ein Kommentar in der…

Bekenntnisse eines Kantianers

Ein Kommentar in der Tageszeitung DIE WELT zum Thema Stammzellenforschung provoziert Leser Edgar H. aus Grefrath zu einem Leserbrief:

„Als konfessionsloser Kantianer und nichtakademisches Mitglied der Juristen-Vereinigung ‚Lebensrecht‚, protestiere ich energisch gegen den Kommentar, der ein Plädoyer für die weitgehende Freigabe der embryonalen Stammzellenforschung darstellt. Selbst unser liberales Verfassungsgericht hat klargestellt, daß mit der Verschmelzung von Ei- und Samenzelle ein eigenständiges menschliches Individuum entsteht. Ich vermag nicht zu billigen, daß – zu welchen ‚hehren Zwecken‘ auch immer – menschliche Wesen experimentell getötet werden. Dieser Utilitarismus ist als Ausfluß einer atheistischen Gesinnung eine Schande für das christliche Abendland, aber auch für Nichtchristen, die ethische Maßstäbe anzulegen bemüht sind.“

Ist es ein Zufall, dass dieser „konfessionslose Kantianer“ zu den gleichen Schlussfolgerungen kommt wie jeder x-beliebige christliche „Lebensschützer“ oder stellt die Philosophie Kants nur eine säkulare Form der christlichen Weltanschauung dar? Man möchte doch mehr der 2. Alternative zustimmen.

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Der Vatikan gegen Israels Selbstverteidigungsrecht…

Der Vatikan gegen Israels Selbstverteidigungsrecht

Wer vom Vatikan eine deutliche Unterstützung Israels im Kampf gegen den barbarischen islamistischen Terror erwartet hat, wurde nun eines Besseren belehrt. Kardinalstaatssekretär Angelo Sodano erklärte am 14. 7. gegenüber Radio Vatikan:

„Wie in der Vergangenheit verurteilt der Heilige Stuhl sowohl terroristische Attacken der einen wie auch die militärischen Racheakte der anderen. Das Verteidungsrecht eines Staates befreit nicht von der Achtung der internationalen Rechtsnormen, inbesondere mit Blick auf den Schutz der Zivilbevölkerung.
Im Besonderen tadelt der Heilige Stuhl den Angriff auf den Libanon, eine freie und souveräne Nation, und er versichert der Bevölkerung, die für die Verteidigung ihrer eigenen Unabhängigkeit schon so viel gelitten hat, seine Nähe.
Noch einmal scheint es offenkundig, dass der einzige Weg, der unserer Zivilisation würdig ist, der des aufrichtigen Dialogs zwischen den beteiligten Parteien ist.“

Öko-Imperialismus mit tödlichen Folgen Das Buch Ök…

Öko-Imperialismus mit tödlichen Folgen

Das Buch Öko-Imperialismus: Grüne Politik mit tödlichen Folgen von Paul Driessen ist gerade erschienen. Der Pressetext hat folgenden Wortlaut:

Der erfahrene Ökologe, Jurist und Politikberater Paul K. Driessen hat mit „Öko-Imperialismus. Grüne Politik mit tödlichen Folgen“ eine provozierende und scharf formulierte Abrechnung mit selbstvergessenen Umweltschützern und Entwicklungshelfern vorgelegt, die sich wissenschaftlich auf höchstem Niveau bewegt. Erstmals wird in ihr die vielfältige Umweltproblematik umfassend aus einer modernen, lebens- und marktbejahenden Perspektive dargestellt.

Im Zentrum stehen die verheerenden Folgen einer falsch verstandenen „grün-nachhaltigen“ Verantwortungsethik, besonders in der sogenannten Dritten Welt. Driessen kann belegen, dass die Umweltbewegung großenteils nicht mehr objektiv ist. Deshalb ignoriert sie zu oft nicht nur eigene Erfolge, sondern auch wissenschaftliche Erkenntnisse. So verkamen Umweltschutz und Entwicklungshilfe zu ideologischen Spiegelfechtereien, aber auch zum knallharten Geschäft.

In 12 Kapiteln zu Themen wie soziale Verantwortung, Malariaprävention, Klimaschutz und nachhaltige Geldanlagen zeigt Paul Driessen, dass viele „grüne“ Kampagnen zum Gegenteil von dem führten und führen, was eigentlich bewirkt werden sollte, zu Verhinderung und Rückschritt statt zu Entwicklung und Fortschritt. Seine verstörende These: Genau deshalb ernähren sich Milliarden von Menschen noch immer völlig unzureichend und haben keinen ausreichenden Zugang zu Energie, sauberem Wasser, Medizin und anderen grundsätzlichen Dingen des Alltags, die in der westlichen Welt völlig selbstverständlich sind.

Dem Autor geht es jedoch nicht nur um eine wissenschaftlich und ethisch fundierte Kritik ideologisch motivierter Umweltschutzmaßnahmen, sondern auch und besonders um alternative Lösungsansätze für globale Menschheitsprobleme.

„Das Buch hätte schon vor Jahren geschrieben werden sollen.“
Niger Innis, Congress of Racial Equality (CORE), New York

„Er hat recht. Denn der Schaden, den grüne Aktivisten auf der ganzen Welt mitanrichten, zum Teil ohne darum zu wissen, wird in der Diskussion um eine nachhaltige Umwelt stiefmütterlich behandelt. Und genau um diesen Scha-den geht es in diesem Buch.“
Hardy Bouillon, Frankfurter Allgemeine Zeitung

„Der Ökologe und Jurist Paul Driessen schildert anhand zahlreicher Beispiele, wie die ideologischen Ziele westlicher Umweltorganisationen und Globalisierungsgegner zu Lasten der Menschen in den Entwicklungsländern durchgesetzt werden. Ein längst fälliges Buch.“
Dirk Maxeiner und Michael Miersch, http://www.maxeiner-miersch.de

Rand-Seminar in Bonn Das Steinke Institut für Spra…

Rand-Seminar in Bonn

Das Steinke Institut für Sprache und Bildung (Bonn) kündigt ein „Literaturseminar: Ayn Rand“ für den Zeitraum vom 13.9 bis 1.11. (Mi 17.00 bis 18.30 Uhr) an:

In Deutschland so gut wie unbekannt, gilt Ayn Rand in den USA als eine der einflussreichsten Schriftstellerinnen und Philosophinnen. Im Seminar werden die Bücher „Hymne“ und „Wer ist John Galt?“ durchgenommen sowie eine Einführung in die objektivistische Philosophie Ayn Rands vorgenommen.

Der Dozent dieses Seminars wird nicht genannt (vielleicht Werner Habermehl). Kosten: 90 €. Nachtrag: Nach letzten Informationen (nicht nachrecherchiert) soll die Referentin Naomi Braun-Ferenczi sein, die regelmäßig in der Zeitschrift eigentümlich frei veröffentlicht.

Kann es objektivistische Anarchisten geben? Nein, …

Kann es objektivistische Anarchisten geben?

Nein, nein und nochmals nein. Wayne Simmons ist zuzustimmen: Ich bin entweder Anarchist oder Objektivist, aber niemals beides zusammen! Simmons schreibt über einen gewissen Stefan Molyneux, der sich früher zum Objektivismus bekannte und nun offenbar Objektivismus und Anarchismus verbinden möchte, wo er doch früher feststellte, dass Anarchisten sich auf das Schreiben von SF beschränken sollten, da ihre Theorien keine Basis in der realen Welt hätten. „Innerhalb der letzten drei Jahre hat es seine politischen Theorien von der Realität abgetrennt und ist zum Anarchismus konvertiert“, schreibt Simmons über den Sinneswandel von Molyneux.

Das Ende von Israels "Frieden durch Schwäche" Wenn…

Das Ende von Israels „Frieden durch Schwäche“

Wenn man das militärische Potential der terroristischen Hisbollah im Libanon erlebt, wie es täglich gegen israelische Soldaten und Zivilisten zum Einsatz kommt, fragt man sich, warum Israel so lange mit der Zerstörung dieses Potentials gewartet hat. Sie dürften sich in einer furchtbaren Illusion befunden haben. Zwei Stimmen zum Krieg im Nahen Osten:

Michael Reagan: Newt Gingrich hat Recht. Wir sind mitten im 3. Weltkrieg, und man gewinnt Kriege nicht dadurch, dass man dem Feind huldigt. Man gewinnt sie dadurch, dass man tut, was Israel jetzt tut: zurückschlagen mit allem, was man hat.

Onkar Ghate, Ayn Rand Institute: Nur wenn die Initiatoren von Gewalt lernen, dass ihre Aktionen zu ihrer eigenen Zerstörung führen, wird Frieden im Nahen Osten möglich sein.

Ladenschluss, eine Frage der Freiheitsrechte Die m…

Ladenschluss, eine Frage der Freiheitsrechte

Die meisten Bundesländer planen eine weitere Liberalisierung der erlaubten Ladenöffnungszeiten (24 Stunden von Montag bis Samstag). Wolfgang Münchau sagt, warum dies positiv zu bewerten ist (egal, ob die Deutschen jetzt mehr oder weniger konsumieren):

Das allerwichtigste Argument für eine Öffnung der Ladenschlusszeiten hat allerdings nichts mit Wirtschaft zu tun, sondern mit grundlegenden Freiheitsrechten. Wollen wir im 21. Jahrhundert tatsächlich dem Staat erlauben zu entscheiden, wann und wo wir einzukaufen haben?

GEZ ärgert kleine Betriebe

Staatliche sanktionierte Monopolisten sind nie darum verlegen, wie sie ihre Zwangskunden weiter abzocken können. Das Handelsblatt berichtet:

Ab dem 1. Januar 2007 werden auch für Computer mit Internet-Zugang Rundfunkgebühren fällig. Das trifft vor allem kleinere Betriebe und Selbstständige, die weder Radio noch Fernseher nutzen, wohl aber für ihre Arbeit auf einen internetfähigen PC angewiesen sind. Besonders ärgerlich: Der Staat zwingt Unternehmer de fakto zur Online-Anbindung.

Hier geht zur Aktion PC-Protest

"Atlas" wahrscheinlich 2008 im Kino Das Projekt de…

„Atlas“ wahrscheinlich 2008 im Kino

Das Projekt der Verfilmung von Ayn Rands Erfolgsroman „Atlas Shrugged“ macht offenbar gute Fortschritte, so ist jedenfalls dem Blog von Robert Bidinotto zu entnehmen. Der Roman soll in einer Trilogie verfilmt werden, wobei natürlich der Erfolg des ersten Teils maßgeblich für die Realisierung der beiden letzten Teile wäre. Das Drehbuch für den ersten Teil wurde mittlerweile abgeschlossen und David Kelley, der als wissenschaftlicher Berater engagiert wurde, gibt diesem 8 von 10 möglichen Punkten. Verbesserungen, die diese Bewertung nach oben verschieben, sind also noch möglich, und werden hoffentlich auch realisiert. Der Regisseur und die Schauspieler müssen noch ausgewählt werden, allerdings soll eine große Zahl bekannter Schauspieler bereits Interesse angemeldet haben, vor allem aber Angelina Jolie, die sehr, sehr gern die weibliche Hauptrolle spielen würde. Aus Kostengründen werden die Dreharbeiten überwiegend in Europa stattfinden. Die Aufführung in den Kinos dürfte wahrscheinlich erst im Jahr 2008 stattfinden, auch wenn das nächste Jahr aufgrund des 50. Jahrestages des Erscheines des Romans ein guter Termin wäre.