Fünf Minuten vor Zwölf Der Krieg kommt. Ganz egal…

Fünf Minuten vor Zwölf

Der Krieg kommt. Ganz egal, wie sehr wir uns bemühen, ihn zu vermeiden. Siehe die wenig überraschende Zurückweisung eines Ultimatums der UN durch die Islamische Republik Iran:

„Im Atomstreit mit dem Iran läuft heute das Ultimatum des Weltsicherheitsrats ab. Die iranische Regierung hat bereits klargemacht, dass sie auf die Urananreicherung nicht verzichten wird. Die USA berieten sich bereits auf Sanktionen gegen Iran vor.
Ob der Weltsicherheitsrat sich zu Sanktionen durchringen kann ist unklar. Die Veto-Mächte Russland und China haben wiederholt Vorbehalte selbst gegen schwache Sanktionen geäußert.

(Quelle: Euronews)

Karikatur: Cox and Forkum (auf dem Cover des neuen The Intellectual Activist)

Zusage

So einen Brief bekommt wirklich nicht jeder. Herzlichen Glückwunsch an Sascha zur Aufnahme in das Programm des Objectivist Academic Center:

Dear Sascha,

I am pleased to inform you that you have been accepted into the Objectivist Academic Center. After carefully reviewing your application for admission, we are confident that you will thoroughly enjoy and benefit from our unique educational program for the study of Objectivism.

Classes will begin in the October of 2006. In the coming weeks, we will send you further information about the OAC, including information about how to register for classes. Congratulations, and I look forward to meeting you soon.

Sincerely,
Onkar Ghate, PhD.
Dean, Objectivist Academic Center

Hurra, wir kapitulieren! Am 6. September erschein…

Hurra, wir kapitulieren!

Am 6. September erscheint das neue Buch von Henryk M. Broder („Hurra, wir kapitulieren! Von der Lust am Einknicken„), einem „der scharfsinnigsten Köpfe Deutschlands“ (Leon de Winter). Was sagt Broder über sein eigenes Buch (hagalil.com)?:

Ich gebe zu, ich bin ein wenig neidisch auf die Terroristen. Nicht nur wegen der Aufmerksamkeit, die sie erfahren, sondern wegen der idealistischen Motive, die ihnen unterstellt beziehungsweise zugesprochen werden. Wer ein Auto klaut und damit einen Menschen an einer Kreuzung totfährt, der ist ein Verbrecher. Wer sich mit einer Bombe im Rucksack in einem Bus in die Luft sprengt und andere Passagiere mitnimmt, der ist ein Märtyrer, ein gedemütigter, erniedrigter, verzweifelter Mensch, der sich nicht anders zu helfen wusste. Worum ich die Terroristen am meisten beneide, ist der Respekt, der ihnen gezollt wird. Haben sie einmal bewiesen, wozu sie imstande sind, betreten Experten den Tatort und erklären, man dürfe sie nicht noch mehr provozieren, man müsse mit ihnen reden, verhandeln, sich auf Kompromisse einlassen und ihnen helfen, das Gesicht zu wahren. Nur so könne man sie zur Vernunft bringen und Schlimmeres verhüten.

Dieses Verhalten nennt man Appeasement. Davon handelt dieses Buch“.

Auszug aus dem Buch von Broder in DIE WELT

Ein Bestseller, der auch gelesen wurde In Deutschl…

Ein Bestseller, der auch gelesen wurde

In Deutschland hört man immer die Auffassung in den Medien, dass Hitlers Mein Kampf zwar in der Weimarer Republik und danach in Nazi-Deutschland weite Verbreitung fand, aber doch nicht gelesen wurde. Spiegel Online kann über den angeblich ungelesenen Bestseller allerdings etwas ganz anderes berichten:

Zu einem ganz anderen Ergebnis kommt nun der österreichische Historiker Othmar Plöckinger, der die Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte des Buches detailliert untersucht hat. Systematisch legt Plöckinger dar, wie Hitler selbst den Mythos des Schinkens als „Bibel“ seiner Bewegung betrieben hatte und welche große Resonanz „Mein Kampf“ in Feuilletons, Parteien, Kirchen und Gewerkschaften Ende der zwanziger Jahre bis 1933 fand. Sein Fazit: Dass die Deutschen den Inhalt des Wälzers nicht kannten, sei eine der „hartnäckigsten Verallgemeinerungen und Fehleinschätzungen zur Geschichte des Nationalsozialismus“.

Die wahre neo-nazistische Bedrohung Blogger Jason …

Die wahre neo-nazistische Bedrohung

Blogger Jason Pappas zitiert den Philosophen und Schriftsteller George de Santayana (1863-1952): „Wer sich nicht seiner Vergangenheit erinnert, ist verurteilt, sie zu wiederholen.“ Jason bemerkt zu diesem Satz: „Santayanas Stellungnahme ist, wenn auch nicht falsch, so doch beklagenswert unvollständig. Die Erinnerung ist nutzlos ohne den Begriff, der eine vergangene Erfahrung vereinigt mit den gegenwärigen Dilemmata.“ Was unseren heutigen politsichen Beobachtern, wie auch der allgemeinen Bevölkerung, fehlt, ist die Fähigkeit zum begrifflichen Denken. Sie sind wie erschlagen von konkreten Ereignissen und Personen und aufgrund dieses Mangels unfähig, die gemeinsame Essenz unter diesem Wust an Ereignissen zu erkennen. Somit sind sie auch nicht in der Lage die Ähnlichkeit zwischen der nationalsozialistischen Ideologie und dem Islamismus zu erkennen. Wenige Kommentatoren sind so weitsichtig wie Joel C. Rosenberg, der im NationalReview.com schreibt: „Der Iran ist das neue Deutschland. Mahmoud Ahmadinejad ist der neue Adolf Hitler.“

Profiled Der konservative Rheinische Merkur macht…

Profiled

Der konservative Rheinische Merkur macht sich Sorgen darum, dass im Kampf gegen den islamistischen Terror unsere Grundsätze verraten werden könnten:

In Großbritannien wird nach den vereitelten Anschlägen auf Flugzeuge schon über ein „racial profiling“ nachgedacht, eine Vorauswahl möglicher Täter nach dem Raster: jung, dunkelhäutig, Muslim. Das wäre ein verheerendes Signal. Es möge niemand glauben, eine Stigmatisierung arabischstämmiger Immigranten in unserem Land werde diese gewogener für die deutsche Leitkultur machen.

Karikatur: Cox & Forkum

Wir können nicht weiter auf die Ereignisse warten …

Wir können nicht weiter auf die Ereignisse warten

Im Jahr 2002 sagte Präsident Bush in seiner Rede zur Lage der Nation:

„Wir werden uns beraten“, sagte Bush vor dem Kongress, „aber die Zeit ist nicht auf unserer Seite. Ich werde nicht auf Ereignisse warten, während die Gefahren zunehmen. Ich werde nicht untätig zusehen, während die Gefahr näher und näher kommt. Die Vereinigten Staaten von Amerika werden es den gefährlichsten Regimes der Welt nicht erlauben, sie mit den zerstörerischsten Waffen der Welt zu bedrohen.“

Robert Tracinski beschreibt in seinem letzten Aufsatz, dass Amerika zur Zeit genau die Strategie des Abwartens vollzieht, vor der Bush im Januar 2002 noch gewarnt hatte:

„Was den Iran betrifft, wartet Bush auf die Ereignisse.“

Blogger Philosopher Eagle stellt in einem Eintrag fest, dass „wir immer noch warten“, nachdem er ein Zitat des iranischen Präsidenten gebracht hat:

„If you want to have good relations with the Iranian people in the future, you should acknowledge the right and the might of the Iranian people, and you should bow and surrender to the might of the Iranian people. If you do not accept this, the Iranian people will force you to bow and surrender.“

(Quelle: Jihad Watch)

Herbstausgabe des TOS erschienen Die Herbstausgab…

Herbstausgabe des TOS erschienen

Die Herbstausgabe der Zeitschrift The Objective Standard steht jetzt im Internet für Abonnenten zur Verfügung. Besonders interessant zu werden verspricht der Aufsatz „The Decline and Fall of American Conservatism“ von C. Bradley Thompson. Der Autor zeigt, dass die konservative Bewegung nur vermeintlich gespalten ist, tatsächlich aber fundamental vereint ist durch die universelle Akzeptanz einer Moral, die dem Leben feindlich gegenüber steht. Neben Thompson sind noch Dianne Durante („19th-Century French Painting and Philosophy“) und Elan Journo („The Jihad on America“) vertreten.