Was dem Buddhismus wichtig ist: die Sorge um andere

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Oktober 18, 2006 von wolfgang

Ein Zufallsfund im Internet: Zehn grundlegende Prinzipien buddhistischer Ökonomie. Punkt 1 dieser Prinzipien ist recht aufschlussreich:

Versuchen Sie das Wohlergehen, den Wohlstand anderer zu fördern

Hoffen wir, dass diese Buddhisten niemals einem Kannibalen über den Weg laufen, dessen Wohlergehen sie fördern möchten. Ein Leben nach diesem Prinzip wäre in der Tat unmöglich, denn es setzt voraus, dass man hin und wieder sein eigenes Wohlergehen fördert, denn dies wäre die Basis dafür, anderen zu helfen. Der Objektivismus vertritt ein direkt gegenteiliges Prinzip:

Versuchen Sie, Ihr eigenes Wohlergehen, Ihren eigenen Wohlstand zu fördern. Denken und handeln Sie rational.

Update: Dieser Blog berichtet über einen buddhistischen Mönch, der bei Verteilung von Flugblättern für die Kommunistische Partei Japans verhaftet wurde. Der Blogger schreibt:

Ein buddhistischer Kommunist bzw. kommunistischer Buddhist. Allein dafür muss man Japan lieben.

Genau dafür sollte man Japan nicht lieben, aber es ist durchaus konsequent, wenn sich der buddhistische Mönch der Kommunistischen Partei zuwendet – seinen Altruismus kann er dort perfekt ausleben.

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