Vom Glück eines Philosophen

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Januar 21, 2007 von wolfgang

Sascha Michel verdanken wir das Buch „Glück. Ein philosophischer Streifzug“ und die Erkenntnis, dass Aristoteles eine ganz andere Vorstellung von Glück hatte als sein Kollege Schopenhauer. Für Erstgenannten war das Leben des guten Philosohen das beste und genussreichste:

Für den Menschen ist dies das Leben gemäß dem Geiste, da ja dieses am meisten der Mensch ist. Also ist dieses Leben auch das glückseligste.

Für Schopenhauer gab es das wirkliche Glück überhaupt nicht:

Denn Glück ist für ihn nur die momentane Befreiung von Leid oder Schmerz, alles Glück ist nur negativer und eben nicht positiver Natur: „Das Leben stellt sich dar als ein fortgesetzter Betrug, im Kleinen, wie im Großen. Hat es versprochen, so hält es nicht; es sei denn, um zu zeigen, wie wenig wünschenswerth das Gewünschte war …“

One thought on “Vom Glück eines Philosophen

  1. Sascha sagt:

    Da tritt, im Vergleich Aristoteles/Schopenhauer, ganz besonders der Gegensatz zwischen einer benevolent universe premise und einer malevolent universe premise zu tage, und vielleicht, besonders bezogen auf das Schopenhauerzita, auch zwischen motivation by love und motivation by fear: „Avoiding death is not the same as achieving life.“

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