Keine Werbung ohne Prinzipien Ich hatte auf 2 Blog…

Keine Werbung ohne Prinzipien
Ich hatte auf 2 Blogs Werbebanner der Firma 1 und 1 geschaltet. Ich habe diese mittlerweile entfernt, da das Vertrauen in diese Firma mittlerweile zerstört ist. Insbesondere mußte ich feststellen, dass die Firma im Support sprachunkundige Mitarbeiter einsetzt -bei einem Tarif von 14 C-, die zudem noch sehr inkompent wirken. Dies wirkt für mich wie eine Strategie, um den Kunden möglichst lange in der Leitung zu belassen. Da ich eine solche Firma nicht unterstützen möchte, gibt es ab sofort keine Werbebanner mehr.

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Gute Seelen ohne Religion Maxeiner und Miersch wid…

Gute Seelen ohne Religion
Maxeiner und Miersch widmen sich einem immer wieder diskutiertem Thema dieser Tage: die Wiederkehr der Religion. Die beiden Autoren gehören allerdings erfreulicherweise nicht zu denen, die eine Rückkehr zur Religion fordern, eher im Gegenteil:

Bei etlichen anderen Versuchen und realen Situationen, die Gläubige und Ungläubige gleichermaßen vor moralische Entscheidungen stellten, schnitten die Frommen nicht besser ab. Fazit: Religiöse Menschen betrügen nicht seltener als Atheisten und sind auch keineswegs barmherziger. Klar bewiesen ist dagegen eine erhöhte Affinität religiöser Menschen zu fanatischer Gewalt. Wie es aussieht, haben Mitleid, Nächstenliebe, Anstand und Fairness kaum etwas mit dem Glauben an einen Gott zu tun. Das ist eine gute Nachricht: Jeder kann sich entscheiden, gut zu sein, das Fundament dafür steckt in allen. Sogar in Menschen, die Stefan Raab gucken.

In der Tat kann jeder für sich entscheiden gut zu sein, ganz ohne die Hilfe einer Relgion, allerdings mit Hilfe einer möglichst rationalen Philosophie, und diese Philosophie kann darüber auch Auskunft geben, was „gut“ wirklich meint – etwas, was mit Begriffen wie „Mitleid“, „Nächstenliebe“, „Anstand“ und „Fairness“ keineswegs zutreffend und ausreichend beschrieben wird. Ein wenig enttäuschend ist es schon, wenn solche hellsichtigen Autoren wie Maxeiner und Miersch sofort derartige Begriffe verwenden, wenn sie moralisch richtige Verhaltensweisen beschreiben wollen. Etwas mehr bei Ayn Rand nachlesen, liebe Kollegen!

Ein Film und seine Folgen Ich kenne den Film "The …

Ein Film und seine Folgen
Ich kenne den Film „The Passion of Ayn Rand“ mit Helen Mirren in der Hauptrolle nicht aus eigener Anschauung, aber die Bemerkung von Peer Teuwsen in der WELTWOCHE läßt mich doch Schlimmes befürchten. Teuwsen schreibt über Helen Mirren:

… wer sie als totalitär denkende Philosophin Ayn Rand verabscheut hat, der weiss, dass diese Frau schon längst den Oscar verdient hätte.

PS: Der Film beruht auf dem Buch von Barbara Branden, und er scheint die negative Tendenzen des Buches sogar noch zu verstärken. Wie schreibt doch ein Zuschauer auf der amerikanischen Website von Amazon:

No, Ayn Rand was not perfect, but this film is nothing but a smear job.

Der Krieg der Religion gegen die Weltlichkeit Wayn…

Der Krieg der Religion gegen die Weltlichkeit
Wayne Dunn beschreibt die westlichen Christen von heute nur noch durch Anführungszeichen:

Die Religion, der sie Lippenbekenntnisse entgegenbringen, ist eine dünne, verwässerte Version, die ihre fernen Vorgänger als böse anprangern würden. Der islamischen Glauben dagegen hatte nie einen Aquinas und hat somit nie eine Renaissance erfahren – er wurde nie neutralisiert.

Abtreibungsrechte auch in Portugal Blogger Le Pens…

Abtreibungsrechte auch in Portugal
Blogger Le Penseur polemisiert über das Ergebnis einer Volksabstimmung in Portugal, die zu einem liberalen Abtreibungsrecht führen könnte. Der entscheidende Denkfehler in diesem Artikel besteht aus der Gleichsetzung von Föten und Kindern. Insgesamt sieben Mal wird der Ausdruck „Kinder“ oder „Kind“ in dem Text verwendt. Der Begriff „Embryonen“ hingegen nur ein Mal in der Einleitung. Robert W. Stubblefield hat in einem Artikel im The Intellectual Activist aus dem Jahr 1994:

A fetus is not an actual living entity; it is only a part of a woman, its vital functions remain an aspect of her body.

Internationale Freiheitspartei Es gibt eine Partei…

Internationale Freiheitspartei
Es gibt eine Partei, die sich auf eine objektivistische Basis stützt: The International Freedom Party (siehe Diskussion auf Solopassion.com). Die Partei hat auch einen Entwurf für eine neue Website veröffentlicht (hier) Über die Freedom Party of Canada schreibt der Parteivorsitzende Paul McKeever:

Freedom Party is Canada’s only capitalist political party. By „capitalist“, we mean that we advocate a responsible, ethical and gradual return to the separation of economics and state. Put it in a way the economists would understand it: we believe that Keynes was wrong and von Mises was right. Put it in a way the philosophers would understand it: we believe that Hegel was wrong and Rand was right.

Für einen neuen Humanismus Frank Furedi (English: …

Für einen neuen Humanismus
Frank Furedi (English: „Putting the human back into humanism„) verteidigt in NOVO 86 einen neuen Humanismus:

Der Bau von Wasserkraftwerken gilt heute als Akt wahrhaft prometheischer Hybris. Menschen, die neue Lösungen suchen und zum Beispiel im Bereich der Medizintechnik zu diesem Zweck Experimente vornehmen, werden bezichtigt, Gott spielen zu wollen. Die Desavouierung des Fortschritts enthält eine klare Botschaft: Wir sollen uns nicht anmaßen, ambitionierte Erwartungen an uns selbst zu hegen oder gar Geschichte machen zu wollen.

Die Entfremdung von der Idee des Fortschritts ist einer der bedauerlichsten Aspekte des Niedergangs der Ideale der Aufklärung.

Humans’ attempts to control our destinies are dismissed as exercises in Promethean arrogance. Those who search for new solutions and engage in experimentation are castigated for Playing God. Others seek to restrain scientific investigation in case it opens up a Pandora’s Box. Implicitly, the condemnation of the idea of progress contains a warning against any aspiration for making or changing history. In a roundabout way, we are being told to accept our Fate.

This reaction against the idea of progress is one of the most unfortunate consequences of the declining influence of Enlightenment thinking.

German Angst In der WELT von heute schreibt Thomas…

German Angst

In der WELT von heute schreibt Thomas Speckmann über Sabine Bodes Buch „Die deutsche Krankheit – German Angst“. Speckmann zitiert unter anderem den ehemaligen amerikanischen Botschafter in Deutschland, John Kornblum:

Deutschland hat in den letzten 40 Jahren alle zehn Jahre eine Hysterie gegen Amerika entwickelt. Warum? Weil Amerika unerlässlich ist für die Stabilität des Landes. Und wenn Amerika irgendetwas unternimmt, das die deutsche Stabilität in Frage stellt, dann reagiert man hysterisch. Die Stichworte sind: Nato-Doppelbeschluss, der erste Irakkrieg, der zweite Irakkrieg, wobei ich die Politik von Bush auch nicht gut finde.

Diese Beobachtung bedarf einer gewissen Erläuterung. Die Deutschen lassen sich mit Schafen auf einer Weide vergleichen, die von Schäferhunden vor den bösen Wöfen beschützt werden. Solange sie die Hunde nicht bemerken, fühlen sie sich wohl und grasen friedlich vor sich hin. Sobald allerdings die Hunde ihre Zähne zeigen und anfangen, zu knurren, weil sie die Wölfe gefährlich nähern, fangen die Schafe an … die sie beschützenden Hunde zu beschimpfen. In der Fantasie der Schafe sind es nicht die Hunde mit ihren Zähnen, die sie beschützen, sondern einfach die Tatsache, dass sie friedlich grasende Schafe sind, die die Wölfe niemals angreifen würden. Ebenso leben die Deutschen zwar friedlich und wohlhabend unter dem amerikanischen Atomschirm, möchten an diesen allerdings nicht erinnert werden. Dass Sicherheit in einer gefährlichen Welt etwas mit Waffen zu tun hat, blenden sie einfach aus. Sobald die Amerikaner allerdings mit dem Einsatz von Waffen drohen oder sie tatsächlich einsetzen, stören sie damit die Fantasiewelt der Deutschen, was diese mit Beschimpfungen gegenüber ihren Beschützern quittieren. Im Bereich der Wirtschaft läßt sich diese Realitätsleugnung ebenso feststellen. Die Deutschen mögen sichere Arbeitsplätze mit hohen Löhnen. Dass diese etwas mit Eigennutz und Profitstreben von Unternehmern zu tun haben, möchte sie allerdings nicht wissen. Sobald Probleme auftauchen, die ihre friedliche Idylle in Frage stellt, fangen sie an, ihre kapitalistischen Wohltäter als gierige Ausbeuter zu beschimpfen.