Sozialistische Mythen entzaubert

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Juli 15, 2007 von wolfgang

Hannes Stein macht sich am Samstag in der WELT an die an sich lobenswerte Aufgabe, einige der wichtigensten sozialistischen Mythen zu entzaubern. Leider kann ich ihm dafür nicht die Höchstnote geben, denn ein wenig mehr Tiefgang wäre dem Thema schon angemessen gewesen. Richtig ist, dass der Kapitalismus eine „gewaltige Wirtschaftsmaschine“ ist, wohingegen der Sozialismus nicht anderes ist als eine „Feudalgesellschaft unter anderem Namen“. Aber für den Kapitalismus können keine altruistischen Argumente legitimerweise in Feld geführt werden. Dies wäre so, als wolle man sagen, dass Reiche einfach besser seien als Arme, weil die Erstgenannten besser auszurauben seien. Zur Behauptung Nr. 2 („Der Westen lebt auf der Kosten der Dritten Welt, die von den multinationalen Konzernen ausgeplündert werden.“) schreibt Stein:

Wie denn? Wenn die Länder der Dritten Welt verschwänden, würden wir das im Westen zunächst überhaupt nicht bemerken. Nein, die Dritte Welt wird nicht ausgebeutet. Sie wird links liegen gelassen.

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