US-Regierung empört über Tancredo

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August 10, 2007 von wolfgang

Das US-Außenministerium hat Äußerungen des republikanischen Präsidentschaftsbewerbers Tom Tancredo scharf kritisiert. Er hatte gefordert, die heiligen Städte Medina und Mekka im Fall eines atomaren Terrorangriffs auf die USA zu bombardieren. Auf die Kritik reagierte Tancredo unbeeindruckt. Jeder, der die Bombardierung der heiligen Städte als Abschreckung vor einem Terrorangriff vom Tisch nehme, sei nicht für das Präsidentenamt geeignet, sagte Tancredo während der Fernsehdebatte am Sonntag. (Financial Times Deutschland)

Die Empörung der amerikanischen Regierung kommt nicht überraschend, wirkt aber seltsam für eine Nation, die immerhin den 2. Weltkrieg geführt hat, mit Methoden, die denen, die Tancredo vorschlägt, durchaus ähnelten. Myrhaf schreibt: „Ich denke nicht, dass eine Bombardierung von Mekka notwendig sein wird. Die Bombardierung von Teheran könnte ausreichend sein. Aber wenn es notwendig ist, dann ist es notwendig.“

One thought on “US-Regierung empört über Tancredo

  1. JimBoB sagt:

    Wer einmal in Teheran war, weiß, dass Teheran die einzige Stadt im Iran ist, die man nicht bombardieren sollte… Könnte mal die zweite schöne Großstadt in Nahen Osten werden – gleich nach Tel Aviv. In Mekka trifft’s garantiert keinen falschen.

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