Kusch weiter für Legalität von Sterbehilfe

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September 7, 2007 von wolfgang

4950.jpgDer Parteivorsitzende der Hamburger Partei Rechte Mitte -Heimat Hamburg (seit dem 1. 7. trägt die Partei diesen Namen), Roger Kusch, hat sich bei BILD Zeitung unbeliebt gemacht, weil er in „einem Hamburger Seniorenheim den Prototypen eines Gerätes vorgestellt (hat), mit dem sich Sterbewillige eine tödliche Injektion geben können.“ (DIE WELT) Die BILD Zeitung präsentierte Kusch als „Verlierer“ des Tages und kommentierte mit einem Wort: „Widerlich“. Eine Begründung für eine derartiges Urteil scheint die Zeitung für entbehrlich zu halten, aber entbehrlich ist sie mitnichten, denn das „Widerliche“ bei der Aktion von Kusch ist keineswegs offensichtlich. Wenn man anerkennt, dass Menschen auch das Recht haben, ihr Leben zu beenden, dann kann man diesen Automaten, der eben dieses offensichtlich schnell und schmerzfrei ermöglichen soll, nicht auf eine derartige Weise moralisch verdammen. Wenn man der Meinung ist, dass Menschen dieses Recht nicht haben, sollte man dies auch offen aussprechen und vor allem: begründen. Dies könnte man von der größten deutschen Tageszeitung erwarten. Übrigens ist die Kurzbezeichnung für die neue Partei nun der Nachname der Parteigründers KUSCH. Eine weit weniger gute Idee als die Unterstützung der Legalisierung von Sterbehilfe.

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2 Kommentare zu “Kusch weiter für Legalität von Sterbehilfe

  1. Boche sagt:

    Ha ha, eine Begründung von der BILD-Zeitung erwarten … Ha ha!

  2. Man kann es wohl nicht erwarten -nicht von dieser Zeitung-, aber trotzdem fordern.

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