Begegnung mit einem Neokon

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Oktober 17, 2007 von wolfgang

Hannes Stein hatte in New York die Gelegenheit eine Veranstaltung mit Norman Podhoretz zu besuchen, den die Times als „intellektuellen Guru“ der neokonservativen Bewegung in den USA beschreibt. Podhoretz möchte die arabische Welt „demokratisieren“, wenn nötig mit Gewalt. Nun ist die Anwendung von Gewalt nicht das, was man an der neokonservativen Position kritisieren sollte, sondern kritikwürdig sind die Gründe für die Anwendung militärischer Gewalt und der Umfrang, in dem diese eingesetzt werden soll, schließlich führten die USA den 2. Weltkrieg auch nicht, um Deutschland und Japan zu „demokratisieren“ und das Ausmaß der Gewalt war durchaus massiv, was schließlich auch zu dem gewünschten Erfolg führte, nämlich der Kapitulation der Feindstaaten. Stein scheint  ähnliche Vorbehalte  zu haben:

Schade, dass niemandem die Frage einfiel, warum die Demokratisierung des Nahen Ostens bisher am ehesten Parteien wie die „Hamas“ begünstigt hat.

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