Chavez wütet

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November 12, 2007 von wolfgang

Bei iberoamerikanischen Gipfel in Chile ereignet hat Venezuelas Staatspräsident Chavez eine ganz und gar undiplomatische Reaktion des spanischen Königs ausgelöst, der ihn anfuhr, doch endlich „die Klappe zu halten“. Chavez hatte vorher den ehemaligen spanischen Ministerpräsidenten Aznar wiederholt als Faschisten bezeichnet:

Faschisten sind nicht menschlich. Eine Schlange ist menschlicher.

 Auch der aktuelle Ministerpräsident Spaniens übte Kritik:

Der sozialistische spanische Ministerpräsident Jose Luis Rodriguez Zapatero rief Chavez in seiner Entgegnung auf, seine Worte doch sorgfältiger und diplomatischer zu wählen und die Führer anderer Staaten ungeachtet ihrer politischen Ansichten zu respektieren. Aznar sei ein legitimer Vertreter des spanischen Volkes gewesen, sagte Zapatero unter dem Beifall der Anwesenden.

Beide Reaktionen, besonders die von Zapatero, können nicht überzeugen, weil sie nicht auf das Wesen der politischen Herrschaft von Chavez Bezug nehmen. Faschisten sind in der Tat unmenschlich, wie Chavez bemerkt, eben weil sie auf den Rechten von Menschen herumtrampeln – dem Recht auf Leben, auf Eigentum, auf Freiheit. Chavez wandelt auf ihren Pfaden.

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