Der Terror und die Französische Revolution

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November 19, 2007 von wolfgang

Richard Herzinger versucht die Aufklärung zu verteidigen, was an sich ein lobenswertes Unternehmen ist, aber bei ihm dazu führt, dass Zweifel an den Ideen der Aufklärung zurückbleiben:

Die Suche nach den Ursprüngen totalitären Denkens führt zu säkularen wie religiösen, modernen wie antimodernen, revolutionären wie gegenrevolutionären Quellen. Die Grenzlinie zwischen Beiträgen zu humanem Fortschritt und zur Verbreitung irrationaler Vorurteile verläuft quer durch historische Denkströmungen, ja oft quer durch die Lehren einzelner Denker. Weder der Glaube an Gott noch an wissenschaftliche Rationalität bietet eine Garantie gegen schreckliche gedankliche Irrtümer, die vernichtender Gewalt Vorschub leisten..

Der Historiker John Ridpath hingegen vergleicht die Amerikanische und Französische Revolution und kommt zu dem Ergebnis, dass die letztgenannte Revolution ein Resultat von „anti-Enlightenment ideas“ war.

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