Blauer Planet in grünen Fesseln

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Dezember 2, 2007 von wolfgang

obalkaoteplovanide.jpgAuf das neue Buch von Vaclav Klaus (Blauer Planet in grünen Fesseln – im Original etwa: Ein blauer, kein grüner Planet) hat Präsident Bush angeblich schon sehnsüchtig gewartet -jedenfalls sagte er dies dem Autoren-, aber wie dem auch sei, zum Verschenken oder Selberschenken scheint es ein guter Tipp zu sein:

Die wichtigste Aufgabe der Menschheit ist es, die Realität von der Phantasie und die Wahrheit von der Propaganda zu unterscheiden. Die globale Erwärmung wurde zum Symbol dieses Problems. Es wurde eine politisch korrekte Wahrheit postuliert, gegen die zu opponieren nicht einfach ist. Die künftigen Generationen werden sich wahrscheinlich ein wenig vergnügt darüber wundern, dass die hoch entwickelte Welt am Beginn des 21. Jahrhunderts wegen der globalen Erhöhung der Durchschnittstemperatur um einige Zehntelgrad in Panik ausbrach und darüber nachdachte, ob sie nicht vor das Industriezeitalter zurückkehren solle.

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5 Kommentare zu “Blauer Planet in grünen Fesseln

  1. Endlich mal ein vernünftiger Staatsmann, der auf den Punkt der Ökodebatte kommt: Freiheit oder Ökofaschismus (den er „Environmentalismus“ nennt)?

    Apokalyptische Utopien werden von den Ökoterroristen aus Politik, Wissenschaft, Medien, Industrie, Handwerk und der Planerszene in Szene gesetzt, um Freiheiten zu beschränken, den Bürger mit gesetzlich geschütztem Ökoblödsinn abzuzocken:

    Subventionsgestützte „alternative“ Energien, die niemals sinnvolle Alternativen bieten können, zwangsweise Dämmstoffverstopfung unserer Häuser mit Industrieschäumen und -Gespinsten, boratvergifteten Naturfilzen und Recyclinghäcksel, die Wärme gar nicht richtig dämmen können, sondern auffeuchten.

    Letztlich – da die in Öko verpulverten Gelder für weltweit dringendere Handlungsfelder bitter fehlen – gehen die Klimaschutzprofiteure wie alle Utopisten über Leichen, um ihre Umsätze zu maximieren. Daß das der sogenannten Umwelt gar nix bringt, wird aus diesem Buch mehr als deutlich.

    Klaus scheut nicht davor zurück, die Umweltschutz-Banditen beim Namen zu nennen, widerlegt in wissenschaftlicher Manier ihre Lügen und schreckt auch vor Ikonen wie dem heiliggesprochenen / nobelitierten Klimaschutz-Börsianer Al Gore (Goracle) nicht zurück.

    Eigentlich mehr als entsetzlich, wie wir mit dem Klimathema betrogen werden. Weder gibt es die behauptete Erwärmung – seit über 10 Jahren fällt die Globaltemperatur, noch hat das bisserl menschengemachtes CO2 damit zu tun. Das ganze Klimaschutzbemühen steht auf tönernen Füßen und dient dem Reibach. Der gelernte Ökonom Vaclav Klaus reißt den Akteuren ihre grüne Maske herunter – dahinter luft die marxistische Fratze hervor.

    Mein Glückwunsch an die tschechische Nation für einen solch unbequemen, wahrheitsliebenden und mutigen Präsidenten. Wie schlecht demgegenüber Deutschland mit seinem Klimamerkelismus dasteht! Und wie teuer wir alle dafür bezahlen müssen.

    Auch wenn uns so ein freches Buch aus dem schon viel zu weit fortgeschrittenen CO2-Vermeidungs-Irrweg nicht mehr raushelfen wird – als Augenöffner lohnt es sich trotzdem.

  2. einer, der versucht mitzudenken sagt:

    als ich den vorstehenden beitrag las, traute ich
    meinen augen kaum: da lässt sich doch tatsächlich jemand
    über ein buch aus, das er sehr wahrscheinlich gar nicht
    gelesen hat, aber schonmal eine bewertung ob der politischen intention des machwerks vornimmt.

    auch wenn die sprache geschliffen klingt, strotzt sie nur so vor
    inhaltlichen verkürzungen und pseudowissenschaftlichen
    attitüden. da wird das wort faschismus verwendet für eine
    bewegung, die ihrerseits hierarchien ablehnt -> interessant.

    was ist faschimus? jedenfalls keine ordnung, die an anderer
    als der eigenen ideologie interessiert ist.

    wenn nun jemand im bestreben, die ökologische situation zu
    entschärfen nach besonnenheit ruft, wird sie/er zum terroristen?
    wiederum interessant.

    bisher gibt es nur wenige profiteure der bisherigen (sicher nicht
    ökologisch intendierten) art wirtschaft zu betreiben. aber
    alle werden unter den auswirkungen zu leiden haben.
    auch die nicht-profiteure. deswegen halte ich es nur
    für recht und billig, wenn bei allen menschlichen aktivitäten
    auch eine betrachtung der ökologischen auswirkungen des
    eigenen handelns verlangt wird.
    den eigenen einfluss auf die umwelt zu negieren, hieße das menschsein als solches zu negieren. wir sind (nach bisherigem wissen) die einzigen wesen, die zielgerichtet diesen planeten an die eigenen bedürfnisse anpassen. und das bedarf nunmal auch einer betrachtung der auswirkungen!!!

  3. Wolfgang sagt:

    @einer, der vesucht, mitzudenken: Gegen Deinen letzten Satz habe ich nichts einzuwenden. Es stellt sich aber die Frage, ob der Ökologismus eine Bewegung ist, die es möglichst vielen Menschen erlauben möchte, angenehmen und behaglich auf diesem Planeten zu leben, angenehm und behaglich durch eigene Anstrengungen. Dass der Ökologismus eine solche Bewegung ist, möchte ich allerdings bezweifeln. „Zielgerichtet diesen Planeten an die eigenen Bedürfnisse anpassen“, genau darum geht, und genau dies will der Ökologismus nicht.

  4. Die Ökoprofiteure sind gar nicht mal so wenige. Nicht nur Herr Gore kassiert bei den carbon emissions kräftig ab (alles im Detail im Web nachzulesen), auch die Masse an „Klimawissenschaftlern“. Doch viel entscheidender sind wohl die Hersteller der angeblichen Anti-Globalerwärmungs-Produkte wie Dämmstoffe, die nicht dämmen, Heizungen und alles weitere im Gebäude- und KFZ-Bereich. Nachrangig all die Planer und Firmen, die die Umsetzung propagieren und daran absahnen. Daß die Politik hier gerne mitmacht sieht man an den unsinnigen CO2-Gesetzen und -Steuern, der wahnsinnigen Subventionitis für „alternative“ Energien, die selbstverständlich gar keine sind, all die lobbyistengesteuerte Ökogesetzgebung. Und, und, und …

    Was den Begriff Faschismus betrifft, liegt im Ökologismus ein typisch elitäres Führersystem mit einer immensen Zahl von profitierenden und bissigen Mitläufern vor. Der gesetzliche und tabubesetzte Ökoterror fördert diese Geschäfte und grenzt die Kritiker und Gegner aus. Sie sind „Leugner“ und werden damit quasi kriminalisiert. Die Forderung nach Bestrafung der Klimaketzer ist am Markt.

    Man muß nur hinschauen und sich nicht bequem wegducken! Vaclav Klaus hat auch als erfahrener Ostblockler erkannt, worum es geht und bekämpft es nach besten Kräften. Das ist gut so.

  5. nadja sagt:

    ob die einen oder die anderen davon profitieren sei dahingestellt,
    es gibt genug menschen die von nichts dergleichem profitieren
    und trotzdem nicht übers wochenende für ihren kurzurlaub einen billigflieger buchen o. ä.
    die erde ist nicht dafür gemacht, dass die meistverbreitetste spezies auf ihr mit rückständlichen motoren die atmosphäre umsäumt und auch nicht dafür immer nur auf gleiche weise gebaute häuser zu beherbergen.
    wozu gibt es innovationen? in der evolutiongeschichte gibt es sie, wozu sollte es sie nicht auch in der technik geben und zwar in derjenigen, welche sich an klimaveränderungen anzupassen weiß.
    und wozu gibt es warentests?

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