„Das Ergebnis könnte auch Zufall sein“

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Dezember 13, 2007 von wolfgang

In der Öffentlichkeit ist angekommen, dass in der unmittelbaren Nähe (5 km) von Atomkraftwerke die Krebsrate bei Kindern signifikant höher ist als durchschnittlich zu erwarten ist (DIE WELT):

Unsere Studie hat bestätigt, dass in Deutschland ein Zusammenhang zwischen der Nähe der Wohnung zum nächstgelegenen Kernkraftwerk zum Zeitpunkt der Diagnose und dem Risiko, vor dem fünften Geburtstag an Krebs (bzw. Leukämie) zu erkranken, beobachtet wird.“

Was in der Öffentlichkeit weniger deutlich angekommen ist, ist die Einschätzung der Macher der Studie, dass dieses Ergebnis nichts mit einer radioaktiven Belastung der Kinder zu tun haben kann:

Sie verweisen darauf, dass aus strahlenbiologischer Sicht die Emissionen eines AKWs nicht ausreichten, um Kinderkrebs oder Leukämie zu verursachen. Kaatsch: „Beim Bergsteigen bekommen sie deutlich mehr ab.“

Studienleiterin Blettner betonte sogar:

Das Ergebnis könnte auch Zufall sein.

Einen Verdacht konnte die Studie sogar ausräumen (Hamburger Abendblatt):

Rund um die 16 Reaktoren erkranken nicht mehr Kinder als im Bundesschnitt an einem Hirntumor, sondern sogar etwas weniger. Mit untersucht wurde das, weil es in Bayern Meldungen über eine Häufung von Tumorfällen nahe Kernkraftwerken gegeben hatte.

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