Das religiöse Gesicht von Mitt Romney

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Januar 8, 2008 von wolfgang

Die Herausgeber der konservativen Zeitschrift National Review sagen es deutlich: Romney for President. Mitt Romney habe die Tugenden von Präsident Bush, vermeide aber seine Mängel. Romneys Mormonismus sei kein Hinderungsgrund, schließlich würde kein Pastor gewählt. Für Christopher Hitchens ist dieser Kandidat nicht wählbar:

Romney kann sich noch so in die Brust werfen und sagen, dass Gott „auf unserer Rechnung“ und „unser Unterpfand“ sein sollte, James Madison glaubte trotzdem nicht, dass Geistliche den Kongress eröffnen oder auch nur zu Seelensorgern der US-Streitkräfte ernannt werden sollten. Im Versuch, sich daran vorbeizumogeln und seine Behauptung zu untermauern, dass die Gründerväter im christlichen Sinn religiös gewesen seien, leiert Romney die Schilderung eines kaum relevanten Gefühlsausbruchs von 1774 herunter und wartet mit dem wenig überzeugenden Slogan „Freiheit braucht Religion so wie die Religion Freiheit braucht“ auf. Noch jedem Dummkopf fiele ein Beispiel ein, wo Freiheit ohne Religion auskommt – und käme noch leichter auf eines, wo es Religion ohne Freiheit (oder mit deren Unterdrückung) gibt.

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