Zum Tod von William F. Buckley

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Februar 29, 2008 von wolfgang

Einer der Vordenker des amerikanischen Konservatismus, William F. Buckley, ist am Mittwoch im Alter von 82 Jahren gestorben. „Er schuf den modernen Konservativismus als eine intellektuelle und dann als eine politische Bewegung“, schreiben die Herausgeber des National Review, der konservativen Zeitschrift, die Buckley 1955 einst gründete. Robert Bidinotto erinnert daran, dass der Katholik Buckley eine Verbindung von Glauben und Freiheit anstrebte, was ihn in einen starken Gegensatz zu einer Säkularistin wie Ayn Rand brachte, der er nach ihrem Tod zwei üble Nachrufe widmete.

Update: Im Diskussionsteil von Rule of Reason schreibt ein Leser, dass Buckley mehrfach versucht hätte, sich bei Ayn Rand für seine Schmähungen zu entschuldigen. Rand wollte allerdings seine Entschuldigungen nicht annehmen.

Michael Gerson schreibt auf newsweek.com, dass Buckley eine Reihe von „Säuberungen“ auf der Rechten durchführte, die unter anderem die Anhänger von Ayn Rand betrafen: „Er machte es möglich, dass man konservativ sein konnte, ohne ein Spinner zu sein.“ Empfehlenswert auch Robert Tracinskis Aufsatz über das Ende des republikanischen „Fusionismus“.

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