Obama in der Rolle des Versöhners – ohne die Unternehmer

2

März 19, 2008 von wolfgang

Die NZZ beschäftigt sich mit einer Grundsatzrede, die Barack Obama gehalten hat:

Der demokratische Präsidentschaftskandidat Barack Obama, Sohn einer Weissen und eines Schwarzen, will die Rassenkluft in den USA überwinden. Er trete an gegen eine Politik der Spaltung, der Konflikte und des Zynismus, sagte er.

Robert Bidinotto weist darauf hin, dass bei dieser „Großen Nationalen Einheit“, die Obama vorschwebt, eine Minderheit allerdings ausgeschlossen ist: die Unternehmer.
Bidinotto hat auf seinem Blog ein Zitat von Obama, wo er von den „wirklichen Schuldigen“ spricht („real culprits of the middle class squeeze“) es aber vermeidet direkt von Geschäftsleuten zu sprechen -lediglich „Lobbyisten“ werden genannt-, sondern nur eine „Unternehmenskultur“ anprangert, die seiner Meinung nach durch unmoralische Praktiken gekennzeichnet ist. Wie sehr der Wunsch nach „Einheit“ sein Denken bestimmt, zeigt das immer wieder gebrachte Zitat von Abraham Lincoln, der da sagte, dass „ein in sich gespaltenes Haus kann keinen Bestand haben“ könne.

2 thoughts on “Obama in der Rolle des Versöhners – ohne die Unternehmer

  1. DDH sagt:

    Er spricht von Corporate America, von Big Business. Wärt Ihr Randianer nicht so bornierte Konzern-Freaks, wüßtet Ihr (mit Rothbard), daß diese Kreise das genaue Gegenteil des freien Unternehmertums sind!

  2. Naja, wie sagte Toohey? Unite and rule!

Schreibe einen Kommentar

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: