Wer rettet die SPD?

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Juni 25, 2008 von wolfgang

Bettina Röhl verwirrt ein wenig:

Kurt Beck ist nicht das vorrangige Problem der SPD. Frank-Walter Steinmeier ist nicht die Lösung. Die Lösung ist ein emphatisches Bekenntnis zum Kapitalismus. Sich an der Systemfrage feige vorbei zu schleichen, wie die SPD es notorisch tut, funktioniert nicht.

Ein „emphatisches Bekenntnis“ zum Kapitalismus – soetwas findet man nicht einmal bei FDP oder CDU/CSU. Bettina Röhl meint aber eigentlich die Quadratur des Kreises: Die SPD möge sich zum Kapitalismus bekennen, sich aber gleichzeitig als „humanistisches Korrektiv“ anbieten. Dieser „Kapitalismus mit menschlichem Antlitz“ wäre ein gerupfter Kapitalismus, die Einführung von Elementen des Zwangs in ein System der Freiheit, das Schütten von Jauche in Wein. Aber Frau Röhl schreibt auch: „Ein bisschen Kapitalismus gibt es nicht.“

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