Obamas Opferrhetorik in Berlin

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Juli 25, 2008 von wolfgang

Wenn Politiker von Opfern reden, sollte man sehr aufmerksam zuhören, denn man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass sie diese Opfer von anderen erwarten und einfordern, und nicht etwa von sich selbst:

19:40 Uhr: „Partnerschaft verlangt Opfer“, sagt Obama jetzt, ohne zu erwähnen, worin denn diese Opfer bestehen.

Wer nun erwarten würde, dass deutsche Politiker diese Opferrhetrorik zumindest kritisch hinterfragen, sieht sich getäuscht. Eckart von Klaeden, der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, bringt Obamas Rhetorik auf den Punkt, ohne Einwände zu äußern:

Die Kernbotschaft sei, dass die Probleme der Welt in den Griff zu bekommen seien, wenn Europa und die USA zusammenstünden. „Dazu gehört auch, gemeinsam die Lasten zu tragen und Opfer zu bringen.“

2 thoughts on “Obamas Opferrhetorik in Berlin

  1. Kobi sagt:

    Auf Jack Bauer ist auch kein Verlass mehr…
    Wo war er an diesem Tag der „unterwürfigen Deutschen“ (Zitat McCain-Lager) ?!
    Jedenfalls nicht in Berlin😦

  2. Thearcadier sagt:

    Hatte Obama nicht etwas von einem stärkeren Engagement der Europäer in Afghanisten gesagt? Klärt mich bitte auf, wenn ich da was verwechsle…

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