Sahra Wagenknecht ist sauer

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September 29, 2008 von wolfgang

Die Zeitschrift CICERO hat ein Interview mit Sahra Wagenknecht geführt, aber was die Kommunistin eigentlich freuen sollte, ist nun zum Gegenstand großer Verärgerung bei Frau Wagenknecht geworden. CICERO soll, so Frau Wagenknecht, unseriös vorgegangen sein:

Der vom Magazin CICERO in seiner aktuellen Ausgabe veröffentlichte Interviewtext entspricht in nahezu keinem Punkt dem Interview, das ich CICERO autorisiert habe.

Man beachte die Wortwahl: Frau Wagenknecht sagt nicht, dass die Zeitschrift CICERO etwas gedruckt habe, was sie nicht gesagt hat, sondern lediglich, dass die Zeitschrift etwas veröffentlicht hat, was von ihr nicht autorisiert wurde. Anders herum: CICERO könnte tatsächlich das Interview richtig wiedergegeben haben, hat allerdings darauf verzichtet, die Korrekturwünsche des Mitgliedes der Kommunistischen Plattform zu berücksichtigen. Wäre dies journalistisch unseriös, wenn Leser doch davon ausgehen, dass sie bei Interviews das lesen, was der Interviewte gesagt hat, und nicht das, was er sich Stunden oder Tage später am Schreibtisch überlegt hat?

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