Egoismus ist gut!

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Mai 22, 2016 von wolfgang

Ayn Rand ist in den USA auch Jahrzehnte nach ihrem Tod immer noch populär, was sich an der enormen Zahl von Verkäufen ihrer Romane wie „Atlas Shrugged“ und „The Fountainhead“ leicht ablesen läßt. Aber nach dem Ende ihrer Karriere als Romanautorin erwies sich die russischstämmige Ayn Rand auch als erfolgreiche Schreiberin von Sachbüchern, wo sie das, was sie in den Romanen zeigte, ihren Lesern auch erklären wollte. Das vorliegende Werk „Die Tugend des Egoismus“ ist eine Aufsatzsammlung mit Arbeiten aus den Jahren 1961 bis 1964. Anders als im amerikanischen Original fehlen allerdings die Jahresangaben im Inhaltsverzeichnis und es fehlt auch der Hinweis, auf die vier Aufsätze, die von ihrem damaligen
Schüler Nathaniel Branden verfasst wurden. Leider ist auch das Register weniger ausführlich als das aus dem Original. Aber das Buch ist ein Augenöffner, für den, der sehen möchte. Egoismus ist gut, sagt Ayn Rand, was für die meisten Menschen des westlichen Kulturkreises zumindest verblüffend wirkt, wo „Egoismus“ einen schlechten Namen hat. Aber wir müssen egoistisch sein, um überhaupt am Leben zu bleiben, um erfolgreich zu sein, um Glück zu finden. Der Weg dahin besteht aus der Anwendung unserer Vernunft, nicht aus einem Ausleben von Launen. Ja, das hört sich nicht nur schwierig an, es ist es auch. Wer diesen Weg gehen möchte, kommt an diesem Buch nicht vorbei.

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