Der am schnellsten wachsende Energieträger weltweit: fossile Energie

Alex Epstein ist ein junger Amerikaner, der sich die Aufgabe gestellt hat, die Energiepolitik in den USA auf eine rationale Grundlage zu stellen. Dazu hat er das Center for Industrial Progress gegründet – eine gewinnorientierte Denkfabrik, die eine „neue industrielle Revolution“ hervorbringen soll.
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Warren Buffett als ethischer Egoist

Mag mag an den politischen Urteilen von Warren Buffett zweifeln, aber in Sachen Ethik hat er uns Wichtiges zu sagen. Seine Ethik, die er im genannten Zitat andeutet, ist egoistisch, d. h. er fordert uns auf, unsere Interessen zu verfolgen. Und der milliardenschwere Investor erkennt, wie leicht es ist, dies nicht zu tun und welche üblen Konsequenzen dies hätte. Das Wort „Wrack“ sollte uns Mahnung sein…

„Investiere so viel in dich selbst, wie du kannst, du bist bei weitem dein wichtigster Vermögenswert,“ sagt Warren Buffett. „Du hast nur einen Geist und einen Körper. Und die müssen dein ganzes Leben lang halten. Es ist sehr einfach, sich nicht darum zu kümmern. Wenn man sich aber nicht um seinen Geist oder seinen Körper kümmert, ist man vierzig Jahre später ein Wrack, wie ein Auto.“ 

Ein fast idealer Artikel über den Kapitalismus

Dominik Feusi hat einen Artikel über den Kapitalismus und seinen Gegenspieler -Sozialismus- geschrieben, der nahezu ideal gewesen wäre, wenn ihm nicht dieser Fehler passiert wäre: „Die Linke findet sich ‚altruistisch‘ und behauptet im Gegenzug, der Kapitalismus sei ‚egoistisch‘. Das Gegenteil ist der Fall.“ Rücksichtnahme auf die Wünsche der Kunden in einer kapitalistischen Gesellschaft hat mit „Altruismus“ absolut nichts zu tun, sondern ergibt sich aus dem Eigeninteresse der Verkäufers, seine Produkte absetzen zu können. Der Unternehmer opfert sich durch Produktion und Verkauf nicht auf und der Verbraucher tut dies ebenfalls nicht, wenn Geld gegen ein gewünschtes Produkt tauscht. Der Sozialismus hingegen will das Opfer, indem er Profit durch Produktion unmöglich macht oder zumindest stark behindert und den Verbrauchern den Zugang zu hochwertigen Produkten verwehrt. Steve Jobs war kein Altruist und seine Kunden waren dies auch nicht.

Mitt Romney: „Nein zu Clinton und Trump“

Mitt Romney, der Präsidentschaftskandidat der Republikaner im Jahr 2012, will in diesem Jahr weder Donald Trump noch Hillary Clinton wählen: „Beide haben enorme Nachteile und ich möchte nicht entscheiden, welcher von beiden schlechter ist.“ In Frage käme allerdings der Kandidat der Libertarian Party (LP), Gary Johnson. Besonders für Bill Weld, der zusammen mit Johnson für das Ticket der LP kandidiert, hat Romney „enormen Respekt“ und wäre er der libertäre Präsidentschaftskandidat, würde Romney die Entscheidung leicht fallen. Für sich selbst schließt Romney eine Kandidatur aus.

Eine Empfehlung für Ted Cruz

Craig Biddle, der Herausgeber der Zeitschrift The Objective Standard spricht eine deutliche Empfehlung für den Republikaner Ted Cruz als nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten aus. Cruz sei nicht fehlerlos, schreibt Biddle, aber er sei die eindeutig beste Wahl für Amerika. Kein unbedeutendes Detail: Cruz bezeichnet Atlas Shrugged von Ayn Rand als eines seines Lieblingsbücher

Obama und die Europäer

Walter Williams gibt Präsident Obama den Ratschlag, den Friedensnobelpreis nicht anzunehmen, da Ronald Reagan ihn nicht bekommen habe, und der sei schließlich der US-Präsident, der in diesem Jahrhundert am meisten für den Frieden getan habe. Über die Motive des Nobelkomitees spekuliert Wiliams auch, aber sicherlich kann man davon ausgehen, dass es zwischen den Europäern -in ihrer Mehrzahl- und dem neuen US-Präsidenten eine gewisse Kongruenz der Werte gibt:

Europäer sind Menschen, die wenig Bereitschaft besitzen, sich selbst zu verteidigen. Sie sind Menschen, die daran glauben, dass Friedensverträge, Appeasement und Abrüstung Frieden produziert.

Vom KBW in den Dienstwagen

Auch die deutsche Gesundheitsministerin Ulla Schmidt hat natürlich eine Vergangenheit – privat und politisch. Auf der Homepage ihres Ministeriums kann man einiges darüber nachlesen, wobei allerdings auffällt, dass ihr politisches Leben scheinbar erst 1983 mit dem Eintritt in die SPD begonnen hat. Tatsächlich aber gab es auch schon vor dieser Hinwendung zur Sozialdemokratie eine politische Ulla Schmidt, die sich auch parteipolitisch engagierte, wie die Zeitschrift Versicherungstip recherchierte:

Wie die ‚vt’-Recherchen bei der Stadt Aachen, dem NRW-Landeswahlamt und dem Statistischen Bundesamt erbrachten, kandidierte die am 13.06.1949 geborene und in Aachen wohnhafte Volksschullehrerin Ursula Schmidt bei der Wahl zum 8. Deutschen Bundestag am 3. Oktober 1976 für den Kommunistischen Bund Westdeutschland (KBW). Allerdings mit bescheidenem Ergebnis, denn während auf den CDU-Mann Dr. Hans Stercken 69.218 Stimmen und auf Dieter Schinzel von der SPD 67.810 Stimmen entfielen, schnitt Schmidt von den sechs Bewerbern am schlechtesten ab und konnte lediglich 198 Stimmen der 144.558 Wähler (Wahlberechtigte: 159.095) und damit nur 0,1 % auf sich vereinen. (…)
Auf offiziellen Homepages zu Ulla Schmidt erfährt man über ihr KBW-Engagement nichts. Vielmehr ist den
Internetseiten des Bundesministeriums für Gesundheit zu entnehmen: „Politischer Werdegang: Seit 1983:
Mitglied der SPD, …“ Wie steht Schmidt heute zur KBW-Kandidatur und ihrem Kampf gegen die freiheitlich
demokratische Grundordnung? ‚vt’ hakt bei ihr nach. Statt Aufklärung erhalten wir eine u. E. bewußt
falsche Antwort von BMG-Pressechef Klaus Vater: „Vielen Dank für Ihr Schreiben vom 5. September 2006 an Frau Bundesministerin Ulla Schmidt. Sie hat mich gebeten, Ihnen zu antworten. Wie Sie selbst entdeckt haben, ist auf den Internetseiten des BMG auch der politische Werdegang von Frau Bundesgesundheitsministerin ausführlich dargestellt. Ich bitte daher um Verständnis, daß ich von weiteren
Ausführungen hierzu absehe.“
Von einer ausführlichen Darstellung kann keine Rede sein, sondern die früheren Aktivitäten werden ausgeblendet. Warum? Hat Ulla Schmidt einiges an Gedankengut über die
Zeit ‚gerettet’ oder holt sie die Vergangenheit ein? Auch ein früherer opportunistischer Wechsel ist denkbar.

„Unproduktive Unternemen müssen sterben“

Die Wiener Zeitung berichtet über den Besuch eines Obama-Wählers in Wien, dessen Meinungen sich aber deutlich von denen seines Präsidenten unterscheiden:

Bei einer Veranstaltung in der Österreichischen Kontrollbank in Wien warnte derweil der US-Ökonom Timothy Kehoe von der Universität von Minnesota – er bezeichnet sich selbst als Obama-Wähler – davor, dass die aktuelle Krise von der Politik noch verschlimmert wird. Schock-Ereignisse könnten Wirtschaftszyklen nach unten drehen, aber erst die falsche Reaktion der Politik mache daraus große Depressionen, sagte Kehoe. „Diese massiven Bail outs (Rettungspläne) der Regierungen werden uns noch killen.“

Mexiko als große Warnung

Als Beispiel nannte der US-Ökonom Mexiko. Das Land habe in einer Krise in den 80er Jahren künstlich versucht, den Markt am Leben zu erhalten, Banken wurden verstaatlicht, Kredite verschenkt. Das Resultat: Die mexikanische Wirtschaft dümpelte zehn Jahre lang vor sich hin. „Unproduktive Unternehmen müssen sterben, egal ob es sich um Banken oder um Autofirmen handelt. Kein Unternehmen sollte als ‚zu groß zum Sterben‘ qualifiziert werden.“ Seines Erachtens sollten die Aktionäre von Banken alles verlieren, Sparer ihr Geld auf einem Konto aber zu 100 Prozent zurückbekommen: „Das hat bisher bei kleinen Banken immer funktioniert.“

Zufällige Bemerkungen Mai 2009

thomas_sowellAls die Kinder meiner Schwester Teenager waren, sagte sie ihnen, dass, wenn sie in Schwierigkeiten kämen und im Gefängnis enden würden, sie das Recht hätten, einen Anruf zu machen. Sie fügte hinzu: „Verschwendet diesen Anruf nicht dadurch, dass ihr mich anruft.“ Wir werden nie erfahren, ob sie ihren Rat beherzigt hätten, denn niemand von ihnen war je im Gefängnis.

Eines der wichtigsten Talente für Erfolg in der Politik ist die Fähigkeit, völligen Blödsinn nicht nur plausibel, sondern inspirierend klingen zu lassen. Barack Obama hat dieses Talent. Wir haben Glück, wenn wir den Katastrophen entgehen können, in die andere Länder von Führern gebracht wurden, die dieses Talent auch hatten.

Wenn gesteigerte staatliche Ausgaben mit geliehenem oder frisch geschaffenem Geld eine „Stimulans“ ist, dann wäre die Weimarer Republik in eine beispielose Prosperität stimuliert worden, und nicht in eine galoppierende Inflation und weit verbreitete ökonomische Verzweifelung, die schließlich Hitler an die Macht brachte.

Quelle: Thomas Sowell, Random Thoughts May 2009