Kann der israelisch-palästinensische Konflikt gelöst werden?

Kann der israelisch-palästinensische Konflikt gelöst werden? Ja, er kann, und ich habe ein ganzes Buch (Elan Journo: What Justice Demands) darüber geschrieben, um die grundlegende Natur des Konfliktes zu analysieren und einen Weg aufzuzeigen, der nach vorne führt. Im März habe ich die Herausforderung angenommen, um dieses außerordentlich komplexe Thema im Soho Forum in New York zu debattieren. Die Lösung: „Um den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen, muss Israel zuerst die Niederlage der palästinensischen Bewegung erreichen.“ Ich übernahm die zustimmende, während Mayor Danny Sjursen die ablehnende Position einnahm. Zentral für meine Sichtweise ist, dass wir die Natur palästinensischen Bewegung bewerten müssen. Die Fakten zeigen, dass die Bewegung feindlich gegenüber der Freiheit ist. Ihre Hauptfraktionen streben danach, militante autoritäre und theokratische Regime zu etablieren. Um den Konflikt zu lösen, müssen wir damit beginnen, die ideologischen Ziele dieser Bewegung ernst zu nehmen. Im Gegensatz dazu stellte mein Opponent die Prämisse in Frage, dass es  irgendeine Geschlossenheit der palästinensischen Bewegung gebe, leugnete die Bedeutung ihrer ideologischen Einstellung, und drängte zur Rückkehr zu Lösungen, die die Dinge nachweislich schlimmer gemacht haben.

Elan Journo Journo Debates Israel/Palestine at Soho Forum

Wahldiskussion

Weitere Stellungnahmen sind im Internet erschienen, die sich mit den amerikanischen Kongresswahlen beschäftigen und man kann sicherlich feststellen, dass dieses Mal mehr Objektivisten für die Demokraten stimmen werden als seinerzeit für den Demokraten Kerry gestimmt haben. (Diana Hsieh, John Lewis, Craig Biddle, Gus van Horn, Myrhaf – Die beiden Letztgenannten stimmen Leonard Peikoff nicht zu). In der Kommentarsektion von Dianas Blog fand ich allerdings eine recht interessante Stellungnahme von Betsy Speicher, die darauf verweist, dass die Wahlempfehlungen für die Demokraten auf der Prämisse basieren, dass eine Herrschaft der Republikaner in eine Theokratie führen würde. „Check that premise!“, meint Betsy. Im folgenden weist sie sehr richtig darauf hin, dass die amerikanische Kultur sich in den letzten Jahrzehnten deutlich von der Religion weg bewegt hat, und dies auch die letzten Jahre einer konservativen Alleinherrschaft im Senat und unter einem republikanischen Präsidenten daran nichts geändert hat. Die Durchsetzung einer Theokratie würde zunächst einmal die Durchsetzung einer kulturellen Dominanz voraussetzen, wovon allerdings keine Rede sein kann, denn dort dominiert die postmodernistische Linke. Craig Biddle verweist in seinem Beitrag darauf, dass wir unsere Wahlentscheidungen aufgrund der Handlungen, und der Motive hinter diesen Handlungen, fällen sollten, nicht aufgrund von Worten: „Man sollte sich fragen, was ein bestimmter Kandidat oder eine Partei tatsächlich tun wird, wenn er oder sie an der Macht ist?“ John Lewis macht darauf aufmerksam, dass er für die Demokraten stimmen würde, selbst wenn das Thema Religion keine Rolle spielen würde. Es die Bilanz der Republikaner, ihre Ausgabenwut für Sozialprogramme, die Lewis empört. Lewis sieht die konservative Unterstützung des Wohlfahrtsstaat einmal natürlich durch den Altruismus begründet, aber andererseits auch dadurch, dass sie „konservieren“ wollen, eine Institution, die da ist, aufrechterhalten wollen.

Fünf Minuten vor Zwölf

Der Krieg kommt. Ganz egal, wie sehr wir uns bemühen, ihn zu vermeiden. Siehe die wenig überraschende Zurückweisung eines Ultimatums der UN durch die Islamische Republik Iran:

„Im Atomstreit mit dem Iran läuft heute das Ultimatum des Weltsicherheitsrats ab. Die iranische Regierung hat bereits klar gemacht, dass sie auf die Urananreicherung nicht verzichten wird. Die USA berieten sich bereits auf Sanktionen gegen Iran vor.
Ob der Weltsicherheitsrat sich zu Sanktionen durchringen kann ist unklar. Die Veto-Mächte Russland und China haben wiederholt Vorbehalte selbst gegen schwache Sanktionen geäußert.

(Quelle: Euronews)

Karikatur: Cox and Forkum (auf dem Cover des neuen The Intellectual Activist)