12 000 „rechtsextreme Straftaten“ 2006

Aber die Zahl ist nur deshalb so hoch, weil die Schwelle dessen, was als „rechtsextreme Straftat“ gilt, so niedrig ist. Darunter sind nämlich fast neuntausend „Propagandadelikte“, also das Zeigen verbotener Symbole, verbotene Aufmärsche, verbotene Stellungnahmen zur Geschichte, Anhören verbotener Lieder – mithin also „Taten“, die keinen normalen, der Meinungsfreiheit verpflichteten Menschen, sehr wohl aber einen deutschen Staatsanwalt in höchste Erregung versetzen.

Hans-Olaf Henkel in seinem Buch „Der Kampf um die Mitte“

Dieses Zitat von Henkel klingt gut, aber bedauerlicherweise schreibt er auch solche Dinge: „Nun hat es gewiss seine Berechtigung, etwa die Leugnung oder Relativierung des Holocaust zu bestrafen,…“

Peter Schwartz über „Libel and Free Speech“

Rebirth of Reason zitiert Aussagen von Peter Schwartz, die dieser auf einer Konferenz des ARI gemacht hat, und wo er begründet, dass etwa üble Nachrede nicht durch die Meinungsfreiheit gedeckt ist:

„Free speech for adults should be absolute. And the only so-called exception to them [sic] are cases where, if you think about it, involve action. They involve the initiation of force against someone, such as libel, where you are taking somebody’s reputation by fraud, which is just a sub-category of force, and you are stealing it. You’re saying: He’s a convicted criminal and therefore should not be hired for a job, or whatever, when in fact it isn’t true. You are stealing his reputation, and stealing the effects of that reputation from him, and you should therefore be held liable for that. But that is not speech.“