Kann es objektivistische Anarchisten geben?

Nein, nein und nochmals nein. Wayne Simmons ist zuzustimmen: Ich bin entweder Anarchist oder Objektivist, aber niemals beides zusammen! Simmons schreibt über einen gewissen Stefan Molyneux, der sich früher zum Objektivismus bekannte und nun offenbar Objektivismus und Anarchismus verbinden möchte, wo er doch früher feststellte, dass Anarchisten sich auf das Schreiben von SF beschränken sollten, da ihre Theorien keine Basis in der realen Welt hätten. „Innerhalb der letzten drei Jahre hat es seine politischen Theorien von der Realität abgetrennt und ist zum Anarchismus konvertiert“, schreibt Simmons über den Sinneswandel von Molyneux.

Warum Anarchismus nicht funktioniert

Die amerikanische Erfolgsserie Lost, die eine Gruppe von Schiffbrüchigen auf einer einsamen Insel zeigt, läuft mittlerweile auch im deutschen Fernsehen -bei PRO SIEBEN- und wenn diese Serie auch inhaltlich wenig zu bieten hat, so zeigt sie eines doch sehr deutlich, nämlich was Anarchie bedeutet: permanente Gewalt. So sieht es jedenfalls Ron Hickmann in einem Beitrag für das capitalismmagazine.com, der beim Anblick dieser Serie an die Worte von Ayn Rand erinnert wurde, die einst schrieb: „Stellen Sie sich vor …was passieren würde, wenn jemand seine Brieftasche vermißt, zu der Ansicht kommt, es sei beraubt worden, in jedes Haus der Nachbarschaft einbricht, um es zu durchsuchen, und den ersten Mann erschießt, der ihn dumm ansieht, weil dieser Blick für ihn als Schuldbeweis ausreicht.“