Der deutsche Atlas geht

In Deutschland und anderen europäischen Ländern wird das Thema Migration weiterhin intensiv diskutiert.

Übersehen wird dabei ein anderes Problem: dass etwa aus dem wirtschaftlich prosperierenden Deutschland viele Hochqualifizierte auswandern. Deutschland ist, wie einst im 19. Jahrhundert, wieder ein Auswanderungsland, ohne dass dieses Phänomen in der deutschen Öffentlichkeit diskutiert werden würde.

 Das Land verliert auf Kosten des Steuerzahlers ausgebildete Hochqualifizierte – nicht anders als afrikanische Länder oder Indien. Zugleich wandern weiterhin Geringqualifizierte ein und belasten den Sozialstaat.

Heribert Dieter: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

Deutschland verliert – die Schweiz gewinnt

Deutschland verliert einen Teil seiner Leistungseliten, die sich zum Teil auch in der Schweiz niederlassen, aber seltsamerweise sehen einige Medien in der Schweiz darin ein Problem. Aber, liebe Schweizer, dass Problem habt nicht ihr, sondern die Deutschen, weil Atlas mit den Schultern zuckt und sein „Galts Gulch“ in der Schweiz gefunden hat. Roger Köppel in der WELTWOCHE:

Halten wir zur Beruhigung und entschieden fest: Die Deutschen sind keine Last, sie sind ein Segen für die Schweiz. Jährlich wandern hervorragend qualifizierte Manager, Akademiker, Ärzte und Anwälte ein. Der deutsche Zustrom stimuliert den Wettbewerb und befördert die Wertschöpfung.

Je mehr kommen wollen, desto besser.

Assimilierung durch Bekenntnis zu westlichen Werten

In Großbritanien tobt eine „Schleierdebatte“. (Handelsblatt)

In Großbritannien eskaliert nach Äußerungen des ehemaligen Außenministers Straw der Schleierstreit. Sogar den englischen Bischöfen platzte jetzt der Stehkragen

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Alex Epstein kommentiert dazu auf Principles in Practice, dass die Kritik am Gesichtsschleier zwar richtig sei, aber nicht ausreichend sei, um aus Großbritannien eine weniger balkanisierte Nation zu machen. Dazu sei es notwendig, stolz und überzeugend westliche Werte zu propagieren.

Thomas Jefferson gegen die Libertarian Party Die…

Thomas Jefferson gegen die Libertarian Party

Die Kolumnistin Ilanca Mercer hat sich in einem Beitrag für worldnetdaily.com  die Wahl der Libertarian Party der USA aufgrund der Unterstützung einer offenen Einwanderung in die USA durch diese Partei problematisiert. Die Libertäre Partei wäre in der Frage der Immigration nicht besser, „vielleicht sogar erheblich schlimmer“ als die Demokraten und Republikaner. Die Libertären würden mit ihrer Politik zu einer Invasion von Ausländern einladen. „Ausländer zu einer Invasion einzuladen und eine gegen sie anzuzetteln,“ schreibt Frau Mercer „sind zwei Seiten derselben neokonservativen Medaille.“ Die Libertäre Partei solle sich beim Thema Einwanderung an Thomas Jefferson orientieren und die Wolken der Unvernunft vertreiben.

Zu diesem Thema siehe auch die Diskussion im Mitgliederforum (dazu bitte anmelden, siehe Leiste)