Amerikas einzigartige Energiewende: „Shale Revolution“

Im Jahr 1971 schrieb Ayn Rand: „Um zu überleben, muss der Mensch alles, was er braucht, entdecken und produzieren, das heißt er muss seine Umgebung verändern und sie seinen Bedürfnissen anpassen. Die Natur hat ihn nicht dazu ausgestattet, sich selbst wie ein Tier seiner Umgebung anzupassen. Von den primitivsten Kulturen bis zu den fortgeschrittensten Zivilisationen musste der Mensch Dinge herstellen; sein Wohlergehen hängt von seinem Erfolg bei der Produktion ab.“ (Ayn Rand: Zurück in die Steinzeit)

Die „Objectist Summer Conference“ des Ayn Rand Institute findet in diesem Jahr in Cleveland/Ohio statt (23. bis 27. Juni) und einer der Redner wird Nicholas Deluliis sein, der seinem Vortrag die Überschrift gibt: „A View from the Front Lines of a Public Energy Company“. Deluliis steht an der Spitze der CNX Gas Corporation  und spricht zu der verblüffenden Entwicklung der „Shale Revolution“, die Amerika in eine „Ära des Energieüberflusses“ geführt hat:

„Die Schiefergas-Revolution ist eine der beeindruckendsten Leistungen des Menschen. Sie wurde geboren aus einem von Geist von Unternehmertum, disruptivem Denken und Eigeninteresse, und brachte die Vereinigten heraus aus einer Ära der Energieknappheit in eine Ära des Energieüberflusses.“

Der am schnellsten wachsende Energieträger weltweit: fossile Energie

Alex Epstein ist ein junger Amerikaner, der sich die Aufgabe gestellt hat, die Energiepolitik in den USA auf eine rationale Grundlage zu stellen. Dazu hat er das Center for Industrial Progress gegründet – eine gewinnorientierte Denkfabrik, die eine „neue industrielle Revolution“ hervorbringen soll.
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Atomenergie – das notwendige Comeback

„Atomenergie? Das unheimliche Comeback“, orakelt DER SPIEGEL in seiner Titelgeschichte 28/2008 mit deutlichem Unbehagen. Wenn einem Comeback der Kernenergie in Deutschland ließe sich allerdings erst sprechen, wenn neue Kernkraftwerke geplant und gebaut würden, in nicht nur die alten Anlagen länger betrieben würden. Von dieser Option sind wir allerdings noch weit entfernt, denn selbst eine Verlängerung der Laufzeiten bestehender Anlagen stößt auf heftige Kritik der Linksparteien. Eine Position, die Sozialdemokraten und Kommunisten früher nicht angenommen hatten:

Früher war es genau umgekehrt. Die Kernenergie war integraler Bestandteil linker Utopien. Der Staatssozialismus setzte konsequent auf die Spaltung des Atoms: Der erste Reaktor zur Stromproduktion wurde 1954 in Obninsk bei Moskau eröffnet. Die Technologie der scheinbar unbegrenzten, von natürlichen Ressourcen beinahe unabhängigen Energiegewinnung passte gut zur utopischen Vorstellung der Entfesselung der Produktivkräfte auf dem Weg ins kommunistische Paradies. Aber auch die westeuropäische Sozialdemokratie setzte früher und konsequenter auf Atom als konkurrierende konservative Parteien. In der Bundesrepublik erfolgte der massive Ausbau der Kernenergie unter der sozialliberalen Koalition.

Wenn keine neuen Kernkraftwerke gebaut würden, bliebe für den Grundlastbereich nur noch die Wahl zwischen Gas und Kohle. Edgar Gärtner fordert in einem Kommentar für DIE WELT die Bau neuer Kohlekraftwerke und den Abschied von einem Dogma, weil er wohl annimmt, dass es zu Neubauten von Kernkraftwerken nicht kommen wird:

Immerhin könnte eine Verlängerung der Laufzeit bereits existierender KKW unsere Grundlastversorgung für zwei Jahrzehnte sichern. Um das auch längerfristig zu erreichen, käme es aber darauf an, mit dem CO2-Treibhaus-Dogma und der damit verbundenen Verteufelung des Kohlenstoffdioxids wie der Kohle Schluss zu machen und in Deutschland zig Kohlekraftwerke zu errichten – und zwar ohne die geforderte Abscheidung und Endlagerung des Verbrennungsabgases CO2, die wegen der damit verbundenen erheblichen Wirkungsgrad-Einbuße die zurzeit preisgünstige Kohleverfeuerung unnötig verteuern würde

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Der wirkliche Schuldige an den steigenden Benzinpreisen: Ökologismus

Der Ökonom Brian Simpson auf der Spur des wahren Schuldigen an den hohen Energiekosten: Ökologismus.

Um die Produktion von Öl und Benzin zu erweitern, müssen wir die Umweltschützer davon abhalten, den Menschen der Natur zu opfern.

Dazu diese Meldung:

Seit Jahren versuchen die Öl-Konzerne mit Unterstützung der Republikaner, eine Bohrgenehmigung für das Naturschutzgebiet im Norden Alaskas zu bekommen. Die Demokraten in Einheit mit sämtlichen Umweltschutzorganisationen des Landes wehren sich dagegen – mit Erfolg.

In dieser Woche wurde die Initiative für eine Alaska-Bohrung im Kongress mit 56 zu 42 Stimmen erneut abgelehnt. „Wir können uns nicht zu billigerem Öl vorbohren“, kommentierte etwa der demokratische Abgeordnete Richard Durbin aus Illinois. Er geht damit auf das Kernargument der Bohr-Gegner ein, die die Fördermengen in Alaska zu gering schätzen, um auf dem Weltmarkt überhaupt einen Eindruck zu machen. (n-tv)

RWE denkt über reinen Kernenergie-Tarif nach

Dies ist eine gute Nachricht und so kann das Unternehmen RWE vielleicht dazu beitragen, die Akzeptanz der Kernenergie in Deutschland zu erhöhen:

Der Energiekonzern RWE denkt über einen reinen Atomstrom-Tarif für seine Kunden nach und zieht damit den Zorn von Kernkraftgegnern auf sich. „RWE prüft, Kernenergie als Produkt anzubieten“, sagte der Vorstandsvorsitzende Jürgen Großmann der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ/Samstag). Weiter betonte er: „Der mündige Bürger soll entscheiden, aus welchen Stromquellen er seine Energie beziehen will.“ Bisher bieten deutsche Stromfirmen in ihren Tarifen einen Energiemix oder regenerativ erzeugte Leistung an. (FTD)