Amerika, Idee und Realität

Viel von unserer Größe kommt von einer Idee. Sie ist nicht, wie Joe Biden behauptet, „größer als ein Ozean“. Sie ist so klein wie das Individuum. Das Britische Empire, dass wir zwei Mal besiegt haben, behauptete, die Ozeane zu beherrschen. Amerikas Stolz war, dass der individuelle Arbeiter, nicht ein König oder ein Präsident, seine Nation und sich selbst beherrschte. Die Briten hatten einen König, Amerika hatte Millionen von Königen und Königinnen. Viele Nationen hatten solche Ideen. Was Amerika einzigartig machte, war, dass – anders als der Rest der Welt – wir es Realität werden ließen. Und wir haben es nicht getan durch leere Theorien, sondern durch ein System einer repräsentativen Regierung, gestützt von harten Beschränkungen für diese Regierung.

Daniel Greefield: Biden is Wrong: America is a Reality

Venezuela ist „Atlas Shrugged“ im wahren Leben

Im Grunde bin ich offen für das Argument, dass das, was in Venezuela geschah, eine andere Form von Etatismus war. Das Ergebnis ist jedoch immer das Gleiche.

Im Fall von Venezuela ist es wie „Atlas Shrugged“ im realen Leben.

Nach meinem Kenntnisstand hat es in Venezuela bisher noch keinen Fall von Kannibalismus gegeben, sodass ich annehme, dass es sogar noch schlimmer werden kann.

Aber das wirft die Frage auf. Warum haben Linke und Sozialisten Venezuela mit so viel Lob überschüttet?

Und jetzt, wo sie von der Realität eingeholt wurden und die Wirtschaft zusammengebrochen ist, warum weichen sie Fragen über ihre bisherige Unterstützung aus?

Am wichtigsten aber ist die Frage: Warum wollen sie ähnliche Politik für die Vereinigten Staaten?!?

Daniel J. Mitchell: Der Sozialismus hat Venezuela in die Katastrophe gestürzt

Im Original: Venezuela Is „Atlas Shrugged“ in Real Life

„Atlas Shrugged“ in der Überschrift bezieht sich auf Ayn Rands Roman „Atlas Shrugged“ (deutsch: Der Streik)

Mitt Romney: „Nein zu Clinton und Trump“

Mitt Romney, der Präsidentschaftskandidat der Republikaner im Jahr 2012, will in diesem Jahr weder Donald Trump noch Hillary Clinton wählen: „Beide haben enorme Nachteile und ich möchte nicht entscheiden, welcher von beiden schlechter ist.“ In Frage käme allerdings der Kandidat der Libertarian Party (LP), Gary Johnson. Besonders für Bill Weld, der zusammen mit Johnson für das Ticket der LP kandidiert, hat Romney „enormen Respekt“ und wäre er der libertäre Präsidentschaftskandidat, würde Romney die Entscheidung leicht fallen. Für sich selbst schließt Romney eine Kandidatur aus.

Eine Empfehlung für Ted Cruz

Craig Biddle, der Herausgeber der Zeitschrift The Objective Standard spricht eine deutliche Empfehlung für den Republikaner Ted Cruz als nächsten Präsidenten der Vereinigten Staaten aus. Cruz sei nicht fehlerlos, schreibt Biddle, aber er sei die eindeutig beste Wahl für Amerika. Kein unbedeutendes Detail: Cruz bezeichnet Atlas Shrugged von Ayn Rand als eines seines Lieblingsbücher

Obama und die Europäer

Walter Williams gibt Präsident Obama den Ratschlag, den Friedensnobelpreis nicht anzunehmen, da Ronald Reagan ihn nicht bekommen habe, und der sei schließlich der US-Präsident, der in diesem Jahrhundert am meisten für den Frieden getan habe. Über die Motive des Nobelkomitees spekuliert Wiliams auch, aber sicherlich kann man davon ausgehen, dass es zwischen den Europäern -in ihrer Mehrzahl- und dem neuen US-Präsidenten eine gewisse Kongruenz der Werte gibt:

Europäer sind Menschen, die wenig Bereitschaft besitzen, sich selbst zu verteidigen. Sie sind Menschen, die daran glauben, dass Friedensverträge, Appeasement und Abrüstung Frieden produziert.

Zufällige Bemerkungen Mai 2009

thomas_sowellAls die Kinder meiner Schwester Teenager waren, sagte sie ihnen, dass, wenn sie in Schwierigkeiten kämen und im Gefängnis enden würden, sie das Recht hätten, einen Anruf zu machen. Sie fügte hinzu: „Verschwendet diesen Anruf nicht dadurch, dass ihr mich anruft.“ Wir werden nie erfahren, ob sie ihren Rat beherzigt hätten, denn niemand von ihnen war je im Gefängnis.

Eines der wichtigsten Talente für Erfolg in der Politik ist die Fähigkeit, völligen Blödsinn nicht nur plausibel, sondern inspirierend klingen zu lassen. Barack Obama hat dieses Talent. Wir haben Glück, wenn wir den Katastrophen entgehen können, in die andere Länder von Führern gebracht wurden, die dieses Talent auch hatten.

Wenn gesteigerte staatliche Ausgaben mit geliehenem oder frisch geschaffenem Geld eine „Stimulans“ ist, dann wäre die Weimarer Republik in eine beispielose Prosperität stimuliert worden, und nicht in eine galoppierende Inflation und weit verbreitete ökonomische Verzweifelung, die schließlich Hitler an die Macht brachte.

Quelle: Thomas Sowell, Random Thoughts May 2009

Vom Regen in die Traufe

Tom G. Palmer in DIE WELT:

Eine Finanzkrise, die ihre Wurzeln hatte in der verschwenderischen Politik der Regierungen von Bush und seinem Vorgänger Bill Clinton, erschütterte gerade die Welt. Da muss ein neuer Präsident etwas tun. Irgendetwas, egal was. Und „irgendetwas“ heißt immer: mehr Macht für die Machthaber, viel mehr Macht! Der Großteil des Machtzuwachses hat noch nicht einmal viel zu tun mit der Wirtschaftskrise, aber sie bekommen ihn nichtsdestotrotz.

Obamas Stabschef Rahm Emanuel, bekannt als einer der aggressivsten und arrogantesten Männer, die je in Washingtons Hallen der Macht gearbeitet haben, drückt es so aus: „Man darf eine ernsthafte Krise nie ungenutzt verstreichen lassen. Und diese Krise gibt uns die Gelegenheit, Dinge zu tun, die wir zuvor nicht hätten tun können.“

Und genau das machen die Demokraten nun. Sie nutzen die Finanzkrise, um die Macht der Regierung dramatisch auszudehnen, ganze Branchen kommen unter staatliche Kuratel. Vergangene Woche erst hat Präsident Obama den Rücktritt von Rick Wagoner erzwungen, dem Chef des angeschlagenen US-Autoherstellers General Motors. Bei einem Privatunternehmen sollten die Aktionäre eine solche Entscheidung treffen, nicht der Staatschef. In einem herkömmlichen Konkursverfahren könnten neue Leute das inkompetente Management ersetzen. Aber was bekommen wir stattdessen? Rettungsaktionen, Korruption, Vetternwirtschaft und die öffentlich zur Schau getragene Arroganz eines Präsidenten, der glaubt, am besten zu wissen, wie man einen großen Autokonzern führt.

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