Der „New Green Deal“ ist eine existenzielle Bedrohung, nicht der Klimawandel

Die Kernidee des „New Green Deal“ – unterstützt von praktisch allen demokratischen Präsidentschaftskandidaten -, ist das rasche Verbot von Energie aus fossilen Brennstoffen und ihre Ersetzung durch erneuerbare Energie, größtenteils aus Sonne oder Wind. Dies wäre der radikalste Wandel in der Geschichte der amerikanischen Ökonomie, und hätte, wie viele Kommentatoren dargelegt haben, desaströse Konsequenzen angesichts a) der Unzuverlässigkeit von Sonne und Wind und b) der zerstörerischen Wirkung, die jede staatlichen Übernahme eines Segmentes der Wirtschaft entfaltet. Warum hat also der „Green New Deal“ solch eine Anziehungskraft? Weil er ein kühner Plan ist, der auf etwas gerichtet ist, das eine „existenzielle Bedrohung“ sein soll – den CO2-Emissionen von fossilen Brennstoffen, oder dem „Klimawandel“. Eine „existenzielle Bedrohung“ bedeutet eine Bedrohung der Existenz, wie wir sie kennen und lieben. Tatsächlich ist die Zahl der Toten mit Bezug zum Klima rückläufig – von Millionen pro Jahr in der dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts zu einigen Tausend heute. Die wichtigste Ursache des radikalen Rückgangs der Gefahr durch das Klima ist die industrielle Entwicklung, die ein von Natur aus gefährliches Klima unnatürlich sicher macht.

Alex Epstein: The Green New Deal, Not Climate Change, is an Existenzial Threat

Sozialismus – die gescheiterte Idee, die nie stirbt

Rainer Zitelmann über das Buch „Socialism: The failed idea that never dies“  (Download kostenlos) von Kristian Niemitz, ein Buch, von dem Zitelmann sagt, es solle eigentlich Pflichtlektüre an Schulen und Universitäten sein:

In seiner historischen Analyse zeigt Niemietz, dass bislang jedes sozialistische Experiment drei Phasen durchlief:

In einer ersten Phase (the honeymoon period, S. 56) sind Intellektuelle weltweit begeistert und preisen das System in höchsten Tönen. Auf die Phase des Enthusiasmus folgt stets eine zweite Phase der Ernüchterung (the excuses-and-whataboutery period, S. 57): Das System und seine „Errungenschaften“ werden zwar noch verteidigt, aber nicht mehr unkritisch unterstützt. Mängel werden zugegeben, aber gerne dem Wirken von kapitalistischen Saboteuren, ausländischen Kräften oder als Ergebnis des Boykotts durch den US-Imperialismus dargestellt. Schließlich folgt die dritte Phase, in der bestritten wird, dass es sich überhaupt um eine Form des Sozialismus gehandelt habe (the not-real-socialism stage, S.57). Nun heißt es, das betreffende Land – beispielsweise die Sowjetunion, China oder Venezuela – sei in Wahrheit niemals sozialistisch gewesen. Diese Argumentation, so Niemietz, wird jedoch selten in der ersten Phase nach Beginn eines neuen sozialistischen Experimentes vorgetragen, sondern wird zur herrschenden Sicht erst nach dem Scheitern des sozialistischen Experimentes.

Buchtipp: Sozialismus – die gescheiterte Idee, die niemals stirbt* | wallstreet-online.de – Vollständiger Artikel unter:
https://www.wallstreet-online.de/nachricht/11363106-buchtipp-sozialismus-gescheiterte-idee-stirbt

Der deutsche Atlas geht

In Deutschland und anderen europäischen Ländern wird das Thema Migration weiterhin intensiv diskutiert.

Übersehen wird dabei ein anderes Problem: dass etwa aus dem wirtschaftlich prosperierenden Deutschland viele Hochqualifizierte auswandern. Deutschland ist, wie einst im 19. Jahrhundert, wieder ein Auswanderungsland, ohne dass dieses Phänomen in der deutschen Öffentlichkeit diskutiert werden würde.

 Das Land verliert auf Kosten des Steuerzahlers ausgebildete Hochqualifizierte – nicht anders als afrikanische Länder oder Indien. Zugleich wandern weiterhin Geringqualifizierte ein und belasten den Sozialstaat.

Heribert Dieter: Deutschlands doppeltes Migrationsproblem

Sozialismus funktioniert …

Junge Sozialisten weisen heute richtigerweise die übliche Behauptung der Konservativen zurück, dass der Sozialismus „nicht funktioniert“. Aber Konservative nehmen fälschlicherweise an, dass das Ziel des Sozialismus Wohltätigkeit, Wohlstand und Frieden wäre; wenn gegenteilige Ergebnisse eintreten, nehmen sie an, dass er „nicht funktioniert“. Warum vermutet man, dass die Sozialisten die Resultate, die sie bekommen, irgendwie nicht wollen? Wiederholte Fehler in einem solchen Ausmaß sind nie unschuldig. Wenn Konservative unbekümmert annehmen, dass der Sozialismus unschuldig motiviert sei, dann fördern sie ihn durch ein moralisches Kompliment, das er nicht verdient. Tatsächlich hat der Sozialismus in Venezuela „funktioniert“, weil der Sozialismus genauso funktioniert – brutal und inhuman. Er könnte auch in Amerika so funktionieren.

Richard M. Salsman: Spring Break in Caracas

Wirtschaftliche Freiheit weltweit

Der „Index of Economic Freedom“ für das Jahr 2019 bezeichnet sechs Länder als wirtschaftlich frei: 1. Hongkong 2. Singapur 3. Neuseeland 4. Schweiz 5. Australien 6. Irland (Platz 1 unter den EU-Staaten). Deutschland wird auf Platz 24 geführt, was bedeutet: weitgehend frei. Zum Vergleich: Russland belegt Platz 98 und fällt damit in die Kategorie „weitgehend unfrei“, allerdings nicht weit von nächstbesten Kategorie entfernt (ziemlich frei). Ganz unten, nicht überraschend, die sozialistischen Länder Kuba, Venezuela und Nordkorea. Bemerkenswert: mehrere Länder, die früher sozialistisch waren, haben Deutschland bereits überholt und verzeichnen mittlerweile eine größere wirtschaftliche Freiheit als das Land, in dem Ludwig Erhard einst Wirtschaftsminister war: Estland, Georgien, Litauen und auch die Tschechische Republik. Großbritannien, das derzeit um den „Brexit“ ringt, belegt den 7. Platz.

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